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Konsumklima: Neue Zuversicht

Nach mehreren Monaten getrübter Konsumlaune hat sich die Stimmung der Deutschen im August erstmals seit April dieses Jahres wieder gebessert. Die Indikatoren, die die Verbraucherstimmung erfassen, haben sich gegenüber dem Vormonat durchweg positiv entwickelt.Dies gilt insbesondere für die Anschaffungsneigung, die zum zweiten Mal in Folge deutlich um 8,6 Punkte von minus 13,1 auf einen Wert von minus 4,5 stieg. Aber auch die Konjunkturerwartung stieg im August um 4,1 Punkte von minus 15,7 Punkten auf einen Wert von minus 11,6, das ist der höchste Wert seit Januar diesen Jahres. Der Indikator Einkommenserwartung stieg im August um 4,2 Punkte auf einen Wert von minus 10,6. Das Konsumklima prognostiziert damit nach revidiert 3,2 Punkten im Vormonat für September einen Wert von 3,4 Punkten.
 
Insgesamt bleibt die Stimmung in den neuen erheblich schlechter als in den alten Bundesländern. Während sich jüngere, noch im Studium und in der Ausbildung befindliche sowie wirtschaftlich besser gestellte Bürger überwiegend positiv äußern, herrscht bei den Bürgern in einfacher Lebenslage und bei den älteren, nicht mehr Berufstätigen nach wie vor eine ausgesprochen pessimistische Stimmung vor. Angesichts der hohen, wahrscheinlich weiter steigenden Ölpreise und der Tatsache, dass die Neigung zu größeren Anschaffungen vermutlich in erster Linie daraus resultiert, dass notwendig gewordene Anschaffungen wegen der Erwartung von Preissteigerungen vorgezogen werden, ist nicht abzusehen, ob die positive Entwicklung bereits Vorbote einer grundlegenden Trendwende ist. Die Aussichten, dass es mit dem privaten Konsum aufwärts geht, hängen in starkem Maß davon ab, wie die Erhöhung der Energiepreise und der Verbrauchssteuern das Budget der Bürger belasten. Für eine grundlegende Trendwende im Verbraucherverhalten bedarf es einer nachhaltigen Verbesserung der konjunkturellen Entwicklung und der Arbeitsmarktlage.
Quelle: GfK AG; www.gfk.de

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