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Konsumklima bleibt nahezu stabil

Die Konjunktur- und Einkommenserwartungen sind nach Zuwächsen im Vormonat derzeit zwar leicht rückläufig. Die Anschaffungsneigung bleibt jedoch auch in diesem Monat auf gutem Niveau.
 
Nach Zugewinnen im Februar verliert die Konjunkturerwartung im März dieses Jahres 4,9 Punkte. Dieser Rückgang entspricht nahezu den Gewinnen aus dem Vormonat. Aktuell weist der Indikator -32,8 Punkte auf. Die Konsumenten sehen momentan noch wenig Grund, ihren Konjunkturpessimismus aufzugeben. Zudem dürfte die Angst um den Arbeitsplatz mehr und mehr in den Vordergrund treten. Dies überlagert vorerst noch die positive Wirkung, die das Konjunkturpaket II auf die Binnenkonjunktur ausübt.
 
Einkommenserwartung: geringe Verluste
Nach der überaus positiven Entwicklung der Einkommenserwartung, die im Februar fast 10 Punkte hinzugewonnen hat, bleibt der Indikator auch im März nahezu stabil. Die Einkommenserwartung sank nur minimal um 0,4 Punkte und weist aktuell -11,4 Zähler auf. Stützend wirkt hier die weiterhin niedrige Inflationsrate. Zudem stärken rückläufige Lebensmittel- und niedrige Energiepreise die Kaufkraft der Konsumenten. Gerade die Discounter liefern sich derzeit einen Preiskampf und locken die Verbraucher mit Angeboten und Rabatten.
 
Anschaffungsneigung: stagniert auf gutem Niveau
Positiv zeigt sich die Anschaffungsneigung. Auch im März dieses Jahres hält der Indikator sein ausgesprochen gutes Niveau nahezu vollständig und muss nur vergleichsweise bescheidene Verluste von 0,7 Punkten hinnehmen. Aktuell weist die Konsumneigung 13,9 Punkte auf. Dies sind immer noch gut 24 Zähler mehr als vor einem Jahr.
 
Nach wie vor dürfte die niedrige Inflationsrate einer der wesentlichen Gründe dafür sein, dass die Kaufneigung der Verbraucher auf einem recht guten Niveau stagniert. Hinzu kommen die finanziellen Anreize, die der Staat mit dem Konjunkturpaket II schafft und die der Handel in einigen Bereichen mit eigenen Aktionen ergänzt.
 
Konsumklima: stabiler Start ins Frühjahr
Der Gesamtindikator prognostiziert für April 2009 einen Wert von 2,4 Punkten nach revidiert 2,5 Zählern im März. Damit ist die Aufwärtsbewegung des Konsumklimas, die im Oktober 2008 begann, zwar zumindest vorerst gestoppt. Doch nach wie vor bleibt das Konsumklima in einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld stabil, wenn auch auf niedrigem Niveau.
 
Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie GfK-Konsumklima MAXX und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden.
Quelle: GfK; www.gfk.de

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