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Konsumklima bleibt robust

Der schweren Wirtschaftskrise zum Trotz bleibt die Stimmung der Verbraucher auch im April 2009 stabil. Die Konjunktur- und Einkommenserwartungen können nach leichten Einbußen im Vormonat sogar wieder etwas zulegen.
 
Die Konjunktur- und Einkommenserwartungen können nach leichten Einbußen im Vormonat sogar wieder etwas zulegen. Die Anschaffungsneigung schwächt sich zwar leicht ab, kann aber ihr gutes Niveau insgesamt beibehalten. Der Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 2,5 Zählern im April für Mai ebenfalls 2,5 Punkte und zeigt sich damit angesichts der anhaltenden Hiobsbotschaften erstaunlich robust.
 
Kaufkraftstärkende Faktoren, wie eine niedrige Inflation, geringe Energiepreise sowie steigende Renten sowie erste vereinzelte Anzeichen, die auf eine konjunkturelle Trendwende zum Jahresende hoffen lassen, sorgen offenbar dafür, dass sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartungen im April 2009 zulegen können. Die Anschaffungsneigung behält ihr bislang überdurchschnittlich gutes Niveau nahezu bei und muss nur bescheidene Verluste hinnehmen.
 
Folglich indiziert der Konsumklima-Indikator auch für Mai eine stabile Konsumstimmung. Allerdings dürften die düsteren Prognosen im aktuellen Frühjahrsgutachten der führenden Wirtschaftsinstitute, die unter anderem mit einer Schrumpfung der deutschen Wirtschaft um 6 Prozent im Jahr 2009 rechnen, in den kommenden Monaten zu einer erheblichen Belastungsprobe für die Verbraucherstimmung führen.
 
Die Anschaffungsneigung verteidigt auch im April ihr gutes Niveau. Die größte Gefahr für die weitere Entwicklung des Konsumklimas droht allerdings vom Arbeitsmarkt. Sollten die verfügbaren arbeitsmarktpolitischen Instrumente, wie die Kurzarbeit, die den Gang in die Arbeitslosigkeit verhindern sollen, von den Unternehmen ausgereizt und noch keine konjunkturelle Trendwende erkennbar sein, wird es zu weiteren Entlassungen kommen, die den Arbeitsmarkt und damit auch das Konsumklima schwer belasten würden.
 
Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie GfK-Konsumklima MAXX und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden. Die GfK-Konsumklimastudie wird seit 1980 erhoben.
Quelle: GfK; www.gfk.de

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