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Konsumklima im Plus

GfK-Konsumklima März 2010 (© GfK) 

 GfK-Konsumklima März 2010 (© GfK)

Auch das GfK-Konsumklima zeigt: Die Konjunktur- und Einkommenserwartungen der Verbraucher verbessern sich im März spürbar. Mit einem Plus von gut 10 Punkten auf jetzt 4,5 Punkte werden die Verluste aus den beiden Vormonaten mehr als kompensiert.


Die Anschaffungsneigung zeigt allerdings geringe Einbußen. Vor allem die höheren Benzinpreise haben in den letzten Wochen bei den Verbrauchern zu einer steigenden Preiserwartung geführt. Dies wirkt sich erfahrungsgemäß dämpfend auf die Konsumneigung aus.


Der Arbeitsmarkt zeigt sich in diesem Jahr noch erstaunlich robust. Diese Stabilität in Verbindung mit den sich verstärkenden Signalen für eine Erholung der deutschen Wirtschaft lässt den Konjunkturoptimismus der Bundesbürger aktuell deutlich ansteigen. Denn von saisonbedingten Einflüssen abgesehen hat sich die Zahl der registrierten Arbeitslosen zuletzt kaum erhöht. Angesichts der Schwere der Krise, durch die die Bundesrepublik gegangen ist, ist dies ein überaus erfreuliches Ergebnis. Dies hat aktuell den Konjunkturoptimismus der Konsumenten gefördert. Diese Einschätzung der Konsumenten wird momentan auch von den deutschen Unternehmen geteilt. Denn das ifo Geschäftsklima ist im März ebenfalls deutlich gestiegen.

Der steigende Konjunkturoptimismus der Bundesbürger ist der wesentliche Grund dafür, dass sie auch ihre Einkommensaussichten etwas optimistischer einschätzen. In den aktuellen Konjunkturprognosen kommen die Experten zunehmend zu dem Schluss, dass sich die Arbeitslosigkeit günstiger entwickeln dürfte als noch vor einigen Monaten prognostiziert. Dies wirkt sich entsprechend positiv auf die Einkommensentwicklung aus. Zudem stützen kaufkraftfördernde Maßnahmen der Regierung, wie zum Beispiel die Kindergelderhöhung sowie die volle Absetzbarkeit der Krankenversicherungsbeiträge, die Einkommensstimmung.

Die Aussichten für April bleiben positiv: Der Gesamtindikator prognostiziert nach 3,2 Punkten im März für April ebenfalls 3,2 Zähler. Ob sich das Konsumklima auch in den kommenden Monaten weiter stabilisieren wird, bleibt abzuwarten. Entscheidend wird die weitere Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt sein. Hier muss nach wie vor davon ausgegangen werden, dass die Zahl der Arbeitslosen in diesem Jahr höher sein wird als 2009. Folglich bleibt die GfK bei ihrer Prognose für den privaten Konsum in diesem Jahr, nachdem der Konsum keinen wesentlichen Beitrag zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung leisten wird. 

Die Studie „GfK-Konsumklima MAXX“ basiert auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden. Die GfK-Konsumklimastudie wird seit 1980 erhoben.
Quelle: GfK

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