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Konsumklima leicht getrübt

© Michael Heimann / PIXELIO 

 © Michael Heimann / PIXELIO

Konjunktur- und Einkommenserwartung müssen im April Einbußen hinnehmen, nur die Anschaffungsneigung kann ihr gutes Niveau nahezu halten. Der Gesamtindikator prognostiziert nach 5,9 Punkten im April für Mai einen Wert von 5,7 Punkten.


Höhere Preise, die Atomkatastrophe in Japan sowie sich ausweitende politische Unruhen in Nordafrika und Nahost lassen die Rahmenbedingungen für die Konsumenten im Augenblick nicht mehr ganz so erfreulich erscheinen.


Nach etwas stärkeren Verlusten im Vormonat muss die Konjunkturerwartung im April vergleichsweise moderate Einbußen hinnehmen. Das Minus in diesem Monat beträgt 2,2 Punkte. Damit weist der Indikator aktuell 47,3 Zähler auf. Das Niveau ist trotz des leichten Rückgangs aber immer noch ausgesprochen hoch. Dies belegt auch der Vorjahresvergleich, der ein Plus von knapp 25 Zählern zeigt.

Die zuletzt gesunkene Konjunkturerwartung zeigt auch bei der Einkommensstimmung ihre Spuren. Die Einkommenserwartung verliert im April 5,5 Punkte. Mit aktuell 35 Zählern liegt der Indikator trotzdem noch immer deutlich über seinem langjährigen Durchschnittswert von 0 Punkten.

Neben den weltwirtschaftlichen Risiken sind vor allem die zuletzt gestiegenen Preise für das gemäßigtere Einkommensklima verantwortlich. Rekordstände bei Benzin und Heizöl dämpfen die Kaufkraft der Konsumenten. So betrug im März dieses Jahres der Anstieg der Lebenshaltungskosten 2,1%, was nach Aussage des Statistischen Bundesamtes zu einem beträchtlichen Teil auf höhere Energiekosten zurückzuführen ist. Damit wird ein Teil der recht ansehnlichen Zuwächse bei den Löhnen und Gehältern wieder aufgezehrt. Rentner müssen in diesem Jahr reale Einkommenseinbußen hinnehmen, da der veranschlagte Anstieg der gesetzlichen Altersbezüge mit etwa 1% unter der Inflationsrate liegen wird.

Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der einzelnen Indikatoren im April im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr:
 

 

April 2011

März 2011

April 2010

Konjunktur-erwartung

47,3

49,5

22,5

Einkommens-erwartung

35,0

40,5

35,2

Anschaffungs-neigung

34,2

34,3

21,6

Konsumklima

5,9

6,0

3,4

 
Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie „GfK-Konsumklima MAXX“ und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden Die GfK-Konsumklimastudie wird seit 1980 erhoben.

Nähere Informationen zur GfK Gruppe finden Sie auch online im p&a Handbuch der Marktforschung.
Quelle: Gfk

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