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Konsumklima mit positiven Zeichen

Laut Studie ist die Einkaufslaune da! (© Barbara Großmann / pixelio.de) 

 Laut Studie ist die Einkaufslaune da! (© Barbara Großmann / pixelio.de)

Die Verbraucherstimmung bleibt uneinheitlich: Die Anschaffungsneigung legt zwar deutlich zu, doch die Konjunktur- und Einkommenserwartung müssen Einbußen hinnehmen. Der Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 5,4 Punkten im November für Dezember einen Wert von 5,6 Punkten.


Obwohl sich die Schuldenkrise weiter verschärft, kann die Anschaffungsneigung spürbar zulegen. Eine sinkende Sparneigung sowie steigende Beschäftigung und Einkommen geben dem Konsumklima Rückenwind. Die Verbraucher sind jedoch durchaus durch die internationale Krise sowie die bislang fehlenden nachhaltigen Lösungsansätze verunsichert. Dies zeigt sich in einer weiter sinkenden Konjunkturerwartung. In deren Sog müssen auch die Einkommenserwartungen moderate Verluste hinnehmen, allerdings bleibt das Niveau des Indikators noch immer sehr hoch.

Die Konjunkturerwartung der Deutschen sinkt auch im November dieses Jahres weiter. Allerdings hat die Intensität spürbar nachgelassen. Nachdem im Vormonat noch ein Rückgang von 11 Punkten zu verzeichnen war, beträgt das Minus aktuell nur noch 1 Punkt. Damit weist der Indiaktor nun -7,2 Punkte auf.

Im Sog schwächer werdender Konjunkturaussichten muss im November auch die Einkommenserwartung Einbußen hinnehmen. Nachdem im Vormonat noch ein leichtes Plus zu verzeichnen war, verliert der Indikator aktuell 5,4 Punkte. Mit 31,1 Zählern ist sein Niveau jedoch nach wie vor deutlich überdurchschnittlich. Der langfristige Mittelwert des Indikators liegt bei 0 Punkten.

Der überaus gute Wert der Einkommenserwartung ist in erster Linie auf die stetige Besserung der Arbeitsmarktlage zurückzuführen, die sich nach den Prognosen der Experten auch in den kommenden Monaten noch fortsetzen soll. Dies weckt Hoffnungen, dass die Einkommen der Beschäftigten auch im kommenden Jahr zunehmen werden. Unter der Annahme, dass die Inflation im kommenden Jahr unter das derzeitige Niveau von 2,5 Prozent fallen wird, würde sich dies positiv auf die Kaufkraft der Einkommen auswirken.

Ob sich die positive Entwicklung der Konsumstimmung fortsetzen kann, wird zu einem wesentlichen Teil davon abhängen, ob die Bürger wieder Vertrauen in die politischen Entscheidungsträger gewinnen, dass sie die gegenwärtige Krise durch einmütiges und entschlossenes Handeln angehen und einer nachhaltigen Lösung zuführen.

Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie „GfK-Konsumklima MAXX“ und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden.

Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK

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