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Konsumklima positiv gestimmt

© Rainer Sturm / PIXELIO 

 © Rainer Sturm / PIXELIO

Die Konsumstimmung steigt im Januar 2011 wieder – dafür sorgt in erster Linie die Anschaffungsneigung. Vor allem die erfreulichen Aussichten für den Arbeitsmarkt sind dafür verantwortlich, dass die Konjunkturerwartung ihr hohes Niveau halten kann.

Auch zu Jahresbeginn behalten die deutschen Konsumenten ihren ausgeprägten Konjunkturoptimismus. Die Konjunkturerwartung bleibt im Vergleich zum Vormonat unverändert bei 58,8 Punkten. Die dynamische Entwicklung des Indikators zeigt sich vor allem im Jahresvergleich. Gegenüber Januar 2010 verzeichnet er ein Plus von gut 57 Punkten.

Die Einkommenserwartung muss im Januar allerdings zum zweiten Mal in Folge Einbußen hinnehmen. Mit einem Minus von 2,6 Punkten fallen diese jedoch vergleichsweise bescheiden aus. Mit einem aktuellen Wert von 37,7 Punkten liegt der Indikator immer noch auf einem sehr guten Niveau. Im Vergleich zum Januar 2010 verbucht er ein Plus von gut 25 Zählern.

Nach wie vor setzen die Konsumenten hohe Erwartungen in ihre künftige Einkommensentwicklung. So hoffen vor allem die Beschäftigten, dass sich die Löhne und Gehälter in diesem Jahr wieder stärker erhöhen als zuletzt. Zudem werden viele der vereinbarten Lohn- und Gehaltserhöhungen in diesem Jahr um zwei Monate vorverlegt.

Der Gesamtindikator prognostiziert für Februar 2011 einen Wert von 5,7 Punkten nach revidiert 5,5 Zählern im Januar. Damit zieht das Konsumklima wieder an. Die Binnennachfrage, und hier insbesondere der Konsum, wird damit zu einem zunehmend wichtigeren Faktor der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Die Konjunktur in Deutschland erhält neben dem Export ein starkes zweites Standbein und ist damit nicht ausschließlich von Erfolg oder Misserfolg der Ausfuhren abhängig.

Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie „GfK-Konsumklima MAXX“ und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden.

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Quelle: GfK

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