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Konsumklima trotzt weiterhin der Krise

© Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de 

 © Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de

Das GfK-Konsumklima zeigt eine stabile Verbraucherstimmung im Februar. Während die Konjunkturerwartung (-1,6 Punkte) sowie die Anschaffungsneigung (- 2,6) leichte Einbußen hinnehmen müssen, legt die Einkommenserwartung spürbar zu (+7,2). Der Gesamtindikator prognostiziert nach 5,9 Punkten im Februar 2012 für März einen Wert von 6,0 Punkten.


Die Verbraucher gewinnen allerdings den Eindruck, dass eine Erholung der deutschen Konjunktur nicht ganz reibungslos verlaufen wird und angesichts der tiefen Schuldenkrise in Europa auch für Deutschland nicht zu unterschätzende Risiken bestehen. Die sich in der EU ausbreitenden Rezessionstendenzen können zunehmend zu einer Belastung der wirtschaftlichen Entwicklung in der Bundesrepublik werden, da sie auch die Exportaussichten negativ beeinflussen. Immerhin gehen etwa 60% der deutschen Ausfuhren in die Länder der EU. Somit bleibt im Moment abzuwarten, ob die Entwicklung der letzten drei Monate, trotz des kleinen Rückschlags im Februar, bereits als Trendwende zum Positiven zu interpretieren ist. Im Gegensatz dazu gehen die Unternehmen jedoch zum vierten Mal in Folge von einer positiven Geschäftsentwicklung aus. Aber auch hier zeigt sich, dass die deutsche Konjunktur derzeit in erster Linie von der Binnenwirtschaft getragen wird.

Die ausgeprägte Konsumfreude wird auf der einen Seite von der guten Arbeitsmarktentwicklung gestützt, auf der anderen Seite spielt ihr auch die anhaltende Schuldenkrise in die Karten. Rückläufige Arbeitslosenzahlen verringern die Furcht der Beschäftigten, ihren Job zu verlieren. Dies gibt ihnen verstärkt Planungssicherheit, wie sie vor allem für größere und werthaltige Anschaffungen notwendig ist. Zudem ist das Vertrauen der Verbraucher in die Stabilität der Währung sowie der Finanzmärkte im Zuge der Schuldenkrise deutlich zurückgegangen. Dies führt dazu, dass die Konsumenten momentan eher ihre finanziellen Mittel in werthaltige Anschaffungen stecken als sie gegen historisch niedrige Zinsen auf die Bank tragen. Schließlich dürfte die tendenziell rückläufige Inflationsrate ebenfalls zu einer Stütze der Anschaffungsneigung werden.
Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie „GfK-Konsumklima MAXX“ und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden.

Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK

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