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Konzentration im Textileinzelhandel steigt

Im deutschen Textileinzelhandel konnten die Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 50 Mio. Euro einen Marktanteil von 65,4 Prozent auf sich vereinen, das ist eine Steigerung um knapp 4 Prozent zum Vorjahr.
 
Die 73 in der Studie untersuchten Unternehmen repräsentierten 1995 noch 53, 1 Prozent des Marktvolumens. Spezialisierte Filialisten haben ihre Umsätze im vergangenen Jahr nicht selten zweistellig steigern können. Die höchsten Zuwachsraten erzielten Esprit (plus 22 Prozent), New Yorker (plus 20,4 Prozent), Engbers (plus 16 Prozent) und Bonita (plus 14 Prozent). Bei den Lebensmittel-Discountern lief das Geschäft mit Textilien uneinheitlich. Während Lidl seine Umsätze leicht steigern konnte (plus 1,4 Prozent), gingen die Erlöse mit Textilien bei der Aldi-Gruppe (Nord und Süd) leicht zurück (minus 0,5 Prozent).
 
Teleshopping hat sich als Vertriebskanal für Textilien endgültig etabliert. Bei HSE24 wird der Umsatz auf 54 Mio. Euro geschätzt, QVC konnte seinen Textilumsatz um über 28 Prozent auf 170 Mio. Euro steigern.
 
Das Marktvolumen des Textileinzelhandels in Deutschland ist im vergangenen Jahr erneut leicht zurückgegangen. Nach Berechnungen des Bundesverbands des Deutschen Textileinzelhandels in Köln (BTE) wurden im 54,6 Mrd. Euro (brutto) umgesetzt, nach 55,6 Mrd. Euro im Jahr 2004 (minus 1,4 Prozent). Das bedeutet allerdings nicht, dass das Interesse der Deutschen an Textilien und Bekleidung sinkt. Vielmehr rührt das leichte Minus her vom anhaltenden Erfolg der Lebensmittel-Discounter, Textil-Discounter und Anbieter wie Tchibo, durch deren niedrige Preise der Durchschnittspreis von Textilien sinkt. Nach Stückzahlen, das zeigen viele Marktanalysen, ist der Markt nicht kleiner geworden.
 
Quelle: TextilWirtschaft; www.twnetwork.de

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