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Kopfnoten sind immer noch "in"

Wer dachte, Noten für Fleiß und Betragen, die bereits in den 80er Jahren aus deutschen Schulen verbannt wurden, gehörten endgültig der Vergangenheit an, hat sich getäuscht. Die neu gewählte nordrheinwestfälische Landesregierung hat mitgeteilt, dass sie erwägt, wieder Kopfnoten für Schulzeugnisse einführen zu wollen. Eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung (82 Prozent) findet dies gut. Die entschiedensten Befürworter findet dieses Vorhaben bei den über 50 Jährigen.
 
Bei den Befürwortern stehen drei Argumente im Vordergrund. An erster Stelle steht der Wunsch, dass den Schülern wieder klare Werte vermittelt werden (55 Prozent), außerdem erhoffen die Befürworter eine Verbesserung des Sozialverhaltens der Schüler untereinander (47 Prozent). Auf Platz drei steht die Hoffnung, dass wieder mehr Disziplin an deutsche Schulen zurück kehren wird (45 Prozent). Selbst der jüngsten Altersgruppe der Befragten sind alle drei Aspekte wichtig. Viele der Befragten (66 Prozent) gehen davon aus, dass sich die Arbeitsbedingungen für Lehrer verbessern könnten, wenn wieder Kopfnoten an deutschen Schulen verteilt würden.
 
Die Gegner (15 Prozent der Befragten) befürchten, dass in Kopfnoten zu sehr Sympathie und Antipathie der Lehrer gegenüber den Schülern einfließen könnte (72 Prozent). Noten sind keine aussagefähigen Parameter für Betragen und Fleiß meinen 56 Prozent. Mehr als die Hälfte der Gegner von Kopfnoten befürchten zudem, kritische Kinder könnten damit mundtot gemacht werden.
Quelle: Dialego AG; www.dialego.de

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