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Kreatives Denken ist sinnlich-ästhetisch und visionär

Der kreative Prozess (Quelle: Innch) 

 Der kreative Prozess (Quelle: Innch)

Kreatives Denken ist durch eine besondere Haltung zum Leben geprägt und zeichnet sich durch eine inhärente kreative Prozessintelligenz aus. Die in der Studie Befragten – sowohl die gestalterisch wie die technisch arbeitenden Kreativen – betonen die Notwendigkeit eines guten Vorstellungsvermögens für die Ideenentwicklung und das gezielte Arbeiten mit sinnlichem Material, z.B. Skizzen und Konstruktionszeichnungen.
 
Skizzen gewähren einen Blick auf das Ganze und ermöglichen das Erkennen von Zusammenhängen und Grundprinzipen. Sie erlauben Strukturvergleiche und spielerischexperimentelle Operationen, die sprachlich und über rational-logisches Denken niemals zu bewältigen wären. Was manchmal als „Intuition“ oder „Bauchgefühl“ beschrieben wird, ist nichts anderes als diese Art des Denkens ohne Worte.
 
Oft haben Kreative schon eine zumindest verschwommene Vorstellung vom Ergebnis. Die Lösung scheint schon greifbar, was den Glauben an ihre Realisierbarkeit fördert. Der unbedingte Wille und die Zuversicht, das visionäre Ziel auch erreichen zu können, führen dazu, dass Kreative nicht aufgeben, sondern – mitunter geradezu obsessiv – dran bleiben, auch gegen Widerstände aus ihrem Umfeld. Dabei spielt ebenfalls eine nicht unwesentliche Rolle, dass das kreative Arbeiten selbst befriedigend und unterhaltsam ist.
 
Von der Marktforschungs- und Innovationsagentur Innch wurden in einer qualitativen Studie 20 professionell arbeitende Kreative in mehrstündigen freien Interviews befragt. Durchführung und Auswertung folgten wissenschaftlich fundierten psychologischen Methoden. Sie wurden teilweise ergänzt durch künstlerische Verfahren (InsightArt). Die Teilnehmer stammten paritätisch aus den Bereichen Wissenschaft und Technik (u.a. Chemie, Maschinenbau, Bionik, Medizintechnik, Informationstechnologie, E-Mobilität) sowie Kunst und Gestaltung (u.a. Malerei, Drehbuch/ Film, Musik/Komposition, Theaterperformance, Produktdesign). Die Teilnehmer der Studie haben zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten und z.T. in der Öffentlichkeit bekannte Werke geschaffen. Die Erfinder in der Stichprobe brachten es insgesamt auf über 80 Patentanmeldungen.
Quelle: Innch

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