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Krise beschleunigt den Siegeszug der digitalen Medien

Der Strukturwandel des deutschen Medienmarktes gewinnt durch die Finanz- und Wirtschaftskrise zusätzlich an Fahrt. Budgetüberprüfungen und steigende Anforderungen an den Effizienznachweis von Werbung fördern die Verschiebung weiter in Richtung der digitalen Medien.
 
Klare Verlierer sind die klassischen Werbeträger: Print-Medien büßen in den kommenden zehn Jahren nahezu die Hälfte ihrer Werbeeinnahmen ein. Digitale Medien hingegen setzen ihren Siegeszug fort. Überstiegen die Online-Netto-Werbeinvestitionen 2007 zum ersten Mal die Aufwendungen für Publikumszeitschriften, nähern sie sich jetzt dem Niveau der TV-Budgets an. Spätestens 2013 wird das Internet der kommerziell wichtigste Werbeträger sein.
 
Die Studie zeichnet eine digital-progressive und eine konservative Entwicklung der Mediennutzungsbudgets und Werbeinvestitionen nach. Im digital-progressiven Szenario wird das Internet bereits 2011 das TV als Werbeträger eingeholt haben, im konservativem Szenario ein Jahr später. Für die Werbeaufwendungen bedeutet dies, dass 2020 jeder zweite (progressiv) respektive jeder dritte Werbe-Euro (konservativ) auf digitale Medien verwendet wird.
 
Das sind Ergebnisse der von OMD Germany im November veröffentlichten "OMD media map 2010-2020". Für die Studie wurden 1.091 Konsumenten ab 14 Jahren zu ihrer derzeitigen und künftigen Mediennutzung befragt. Über 30 Experteninterviews mit Fachleuten aus allen Mediengattungen sowie aus der Marketing- und Werbebranche ergänzen die repräsentative Erhebung. Als weitere Quelle dienten Erkenntnisse des Mediatrendscoutings.
Quelle: OMD Germany; www.omdgermany.de

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