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Kunst und Technik der Kundenberührung

Die Marktforscher concept m und eye square sowie das UDK-Institut für Theorie und Praxis der Kommunikation haben heute in der Universität der Künste in Berlin die Konferenz In-depth-implicit-research abgehalten.

Rund 60 Teilnehmer sind gekommen, um Einblicke in den Wandel der Kommunikation rund um Marken zu erhalten. Rochus Winkler, Geschäftsführer von concept m und Marco Ottawa, Marktforscher bei der Deutschen Telekom stellten eine Befragung zur Zukunft der Marktforschung vor (p&a berichtete in Ausgabe 5/15 bereits über einige Ergebnisse).

600 Marktforscher waren zu ihrem Selbstverständnis befragt worden. Auffällig sei eine starke Abweichung zwischen Einschätzung der Branche über sich selbst und dem Selbstbild eines jeden einzelnen Marktforschers. Winkler sieht als zentralen Befund: je mehr Digitalisierung in der Branche vorherrscht, desto abstrakter wird der „marktforscherische" Zugang zu Zielgruppen und desto austauschbarer werden Institute und Produkte.

Gefragt sind also beim Marktforscher die sogenannten Softskills, also Empathie, menschliches Einfühlungsvermögen, Präsentation und Rhetorik, Fremdsprachen, Auftritt der Marktforscher werden als die zentralen Herausforderungen für die Zukunft gesehen, so die Ergebnisse der Befragung. Der Mensch stehe also im Fokus und nicht Big Data.

Weitere Vorträge von Robert Müller und Prof. Jürgen Schulz von der UdK Berlin sprachen zum Auftakt über Menschenbilder in der Kommunikation. Michael Schiessl von eye square blickt in die Marken- und Kommunikationsforschung 4.0 und Dirk Ziems (concept m) und Nadine Sawinski von Initiative Media stellen eine Analyse der Consumer Generation Y vor: No Story, No Brand heißt ihr Vortrag.

Thomas Ebenfeld von concept m hat sich gemeinsam mit Felix Metger von eye square mit der Verpackung als Kommunikationsinstrument beschäftigt. Sie zeigten eine kleine Geschichte der Verpackungen von Nüssen und Bananen zu den Überraschungseiern. Deutlich wurde, dass Botschaften zur Zielgruppe passen müssen. Ein ironischer Down-Under Witz auf der australischen Shampoo-Verpackung funktioniert in Deutschland einfach nicht. (hed)

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