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Lebensmittelhandel im Internet noch ausbaufähig

© Halina Zaremba / PIXELIO 

 © Halina Zaremba / PIXELIO

In Deutschland steckt der Lebensmittelhandel im Internet noch in den Kinderschuhen: Gerade einmal 1 Prozent des gesamten Onlinemarktes macht der Anteil des Lebensmittelhandels derzeit aus. Verbraucher in Großbritannien (19 %), Frankreich (12 %) und der Schweiz (17 %) kaufen schon viel mehr Speisen und Getränke online.

Nur 0,1 Prozent aller 2009 in Deutschland erworbenen Lebensmittel wurden online gekauft. Bis 2015 ist mit einen Anstieg auf 1 bis 2 Prozent des Gesamtmarkts zu rechnen. Damit wird Deutschland erst in fünf Jahren in Dimensionen vorstoßen, die Großbritannien bereits heute erfüllt. Im vergangenen Jahr kauften die Briten 2,6 Prozent aller Lebensmittel im Internet und gaben dafür mehr als 3 Mrd. britische Pfund aus (GBP). In fünf Jahren werden es 6 Prozent bzw. mehr als 9 Mrd. GBP sein.

Derzeit machen bei Lebensmitteln vor allem Spezialisten wie Mymuesli oder Chocolats-de-luxe.de gute Internetgeschäfte. Sie stellen aktuell über die Hälfte der Onlinelebensmittelanbieter und erzielen die meisten Umsätze. Auch Feinkostanbieter wie Gourmondo.de sind online erfolgreich und stehen derzeit für 25 Prozent des Onlinegeschäfts im Lebensmittelhandel. Vollsortimenter wie Edeka24 oder lebensmittel.de stellen dagegen nur 18 Prozent der Anbieter und erzielen Umsatzanteile weit entfernt vom stationären Geschäft.

Das sind Ergebnisse einer aktuellen Studie von OC&C Strategy Consultants , die den deutschen Markt für den Lebensmittelhandel im Internet analysiert.
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