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Leichte Aufhellung im Werbemarkt für 2010

Die werbenden Unternehmen rechnen mit einer Erholung der Wirtschaft für 2010, das schlägt sich auch positiv im Werbemarkt nieder.
 
Die Werbung treibenden Unternehmen in Deutschland erwarten im nächsten Jahr eine leichte Erholung der Wirtschaft: 12 Prozent beurteilen die Aussichten für die Gesamtwirtschaft 2010 mit gut. Im Vorjahr war niemand bereit, eine solche Prognose für 2009 zu stellen. Der Anteil derjenigen, die nur eine befriedigende Entwicklung vorhersehen, sank von 73 auf 61 Prozent, während heute genauso wie vor zwölf Monaten 27 Prozent mit einer Verschlechterung rechnen.
 
Allerdings ist vorsicht geboten, vor allem, was die aussichten der eigenen Firma betrifft. Zwar glauben 82 Prozent, der Umsatz werde sich bei ihnen parallel (41 %) oder besser (41 %) entwickeln als 2009, beim Ertrag prognostizieren das aber nur 64 Prozent (33 % und 31 %).
 
Es wird jedoch nicht nur die Zukunft optimistischer als vor einem Jahr gesehen, sondern auch die gegenwärtige Situation. Damals erwarteten 76 Prozent, dass sich die Umsätze in ihrer Branche 2009 parallel oder besser entwickeln als in der Gesamtwirtschaft, tatsächlich war das sogar bei 84 Prozent der Fall. Und bei den Erträgen in ihren Branchen berichten immerhin 41% der Unternehmen von einer besseren Entwicklung 2009 als in der Gesamtwirtschaft, gegenüber 8% aus dem Vorjahr.
 
Die bessere Stimmung unter den Werbung treibenden Unternehmen in Deutschland schlägt sich auch im Werbemarkt nieder. 39 Prozent der Befragten erwarten 2010 eine Steigerung der Ausgaben, vor 12 Monaten prognostizierten das nur 22 Prozent. Auf 31 Prozent (Vorjahr 43 %) gesunken ist der Anteil derjenigen, die ein stagnierendes Werbevolumen erwarten, 30 Prozent (Vorjahr 35 %) rechnen mit sinkenden Werbeausgaben.
 
Einmal mehr bestätigt die Umfrage signifikante Veränderungen im Mediamix, denn 71 Prozent der Unternehmen berichten von zunehmenden Anteilen für Online-Werbung, bei nur 4 Prozent, die weniger dafür ausgeben. Korrespondierend damit verlieren Print und TV weiter Anteile, der Saldo von Unternehmen die mehr, und solchen, die weniger ausgeben, ist negativ: 12 Prozent der Unternehmen haben den Print-Anteil im Mediamix erhöht, aber 49 Prozent haben ihn zurückgefahren. Bei TV haben 24 Prozent mehr ausgegeben, 31 Prozent abgebaut.
 
Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM). Befragt wurden die nahezu 100 Mitgliedsunternehmen der OWM, darunter viele Hersteller schnelldrehender Konsumgüter.
Quelle: Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM); www.owm.de

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