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Leichter Kaufkraftrückgang im Jahr 2010 erwartet

Der Konjunktureinbruch wird sich im kommenden Jahr auch bei den privaten Konsumenten niederschlagen: Das verfügbare Einkommen wird 2010 um 42 Euro pro Einwohner sinken. Diesem nominalen Kaufkraftabfall steht aber eine voraussichtliche niedrige Inflation entgegen.
 
Die gesamte Kaufkraft in Deutschland wird für das Jahr 2010 bei 1.550,2 Mrd. Euro liegen. Das entspricht durchschnittlich 18.904 Euro pro Kopf, die die Deutschen für Lebensunterhalt und Konsum ausgeben können. Die weitere Entwicklung des Arbeitsmarktes wird den stärksten Einfluss auf die Konsumfreudigkeit der Haushalte und die Erholung von der Wirtschaftskrise haben.
 
Die drei Kreise mit der höchsten Kaufkraft in Deutschland sind wie im Jahr 2009 der Hochtaunuskreis mit 27.426 Euro, der Landkreis Starnberg mit 27.095 Euro und der Landkreis München mit 26.057 Euro pro Person.
 
Das Ost-West-Gefälle der Kaufkraft ist noch immer sehr deutlich: Der wohlhabendste ostdeutsche Kreis ist Potsdam-Mittelmark und liegt auf Rang 190. Was allerdings das Wachstum der Kaufkraft anbelangt, so liegt der Osten klar vorne: Unter den 25 wachstumsstärksten Kreisen liegen 23 im Osten der Republik.
 
Das sind Ergebnisse der GfK-Kaufkraftstudie für deutsche Stadt- und Landkreise. Die Kaufkraft wird seit 1937 jährlich von der GfK berechnet. Die Studie be-zeichnet das verfügbare regionale Einkommen nach Steuern und Sozialab-gaben inklusive staatlicher Leistungen. Sie wird pro Kopf und Jahr in Euro und in Form eines Index (deutscher Durchschnitt = 100) ausgewiesen. Ba-sis der Berechnung sind, neben der Lohn- und Einkommenssteuerstatistik, einschlägige Statistiken zur Berechnung der staatlichen Leistungen sowie Prognosewerte der Wirtschaftsinstitute.
Quelle: GfK; www.gfk.de

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