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Leichter Stimmungsanstieg in der EU

Konjunkturerwartungen in der EU  

 Konjunkturerwartungen in der EU

Die Stimmung der Verbraucher in der EU verbessert sich erstmals nach der Finanz- und Wirtschaftskrise wieder, auch wenn die Diskussionen um die Rettung Griechenlands nach wie vor viel Raum für Verunsicherung lassen.
 
Die Wirtschaft in den meisten europäischen Ländern beginnt, sich von der schwersten Rezession seit dem zweiten Weltkrieg zu erholen. In vielen Ländern zeigen die Wirtschaftsdaten nach dem ersten Quartal erstmals wieder leicht nach oben. Doch die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise sind noch lange nicht überwunden. Die Verbraucher allerdings sind noch nicht überzeugt, dass der Aufschwung in ihrem Land nachhaltig und dauerhaft ist. Und natürlich gibt es auch Länder, die mit der Finanzkrise und ihren Auswirkungen immer noch schwer zu kämpfen haben – allen voran Griechenland. Die Unsicherheit, wie es dort, aber auch in Irland und Portugal weitergehen wird, beeinflusst das Vertrauen der Verbraucher in die wirtschaftliche Entwicklung ihres Landes.
 
Viele Verbraucher schöpfen aber Hoffnung, dass ihr Land die Krise mittelfristig hinter sich lassen kann. Ausnahmen sind lediglich Österreich, wo der Indikator seit Jahresbeginn einen Dämpfer erhält, sowie die Tschechische Republik. Wachstumslokomotive in Europa ist nach wie vor Deutschland. Hier steht der Indikator aktuell bei 50,3 Punkten. Besonders stark gestiegen ist der Indikator in Spanien, Großbritannien, Frankreich und Polen. Rumänien verzeichnet seit genau einem Jahr einen steilen Aufwärtstrend. Im Juni 2010 lag der Wert bei -71 Punkten und hat sich seitdem kontinuierlich auf aktuell -26,2 Punkte verbessert.
 
Die Preiserwartungen der Verbraucher haben in vielen der betrachteten Ländern ihren Höhepunkt überschritten und sind im zweiten Quartal gesunken. Den niedrigsten Wert erreicht mit -18,4 Punkten derzeit Italien. Auch wenn der Indikator mit 32 Punkten in Frankreich noch sehr hoch ist, hat sich die Situation dort doch deutlich entspannt. Noch im April lag der Indikator bei über 49 Punkten. Auch in Österreich verzeichnet die Preiserwartung mit 30,6 Punkten ein hohes Niveau. Gestiegen ist der Indikator in Großbritannien, der Tschechischen Republik und Griechenland.
Wo in der EU wird an Anschaffungen gedacht? 

 Wo in der EU wird an Anschaffungen gedacht?


Auch die Einkommenserwartung erholt sich im zweiten Quartal europaweit. In Deutschland, Spanien, Österreich, Rumänien und Polen steigt der Indikator zum Teil deutlich an. Den mit großem Abstand höchsten Wert verzeichnet nach wie vor Deutschland mit 44,6 Punkten. In Bulgarien und der Tschechischen Republik konsolidiert er sich auf niedrigem Niveau. Lediglich Frankreich erreicht im Juni mit -41,9 Punkten einen neuen Tiefststand. Noch schlechter beurteilen nur noch die Griechen ihre Einkommensaussichten. Der Indikator zeigt hier im Juni -58,6 Punkte. Hier wirken sich die drastischen Maßnahmen des zweiten Sparpakets mit Steuererhöhungen, der weiteren Streichung von Vergünstigungen sowie Lohnkürzungen im öffentlichen Sektor aus.
 
Die verhalten anziehende Konjunktur sowie die Hoffnung auf wieder steigende Einkommen wirken sich auch auf die Anschaffungsneigung aus. Auch hier scheint in den meisten Ländern scheint die Talsohle durchschritten zu sein. Der Indikator klettert leicht nach oben oder konsolidiert sich. Den höchsten Wert erreicht mit 35,1 Punkten Deutschland. Am anderen Ende der Skala stehen derzeit Griechenland mit -41,8 Punkten, dicht gefolgt von Großbritannien mit -41,5 Punkten.
 
Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der internationalen Ausweitung der Studie GfK-Konsumklima MAXX und basieren auf Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission in allen Ländern der Europäischen Union monatlich durchgeführt werden. Befragt wurden Konsumenten in Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Österreich, Polen, Rumänien, Spanien und der Tschechischen Republik gibt. Diese elf Länder umfassen rund 80 Prozent der Bevölkerung der 27 EU-Staaten.
Nähere Informationen zur GfK Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK

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