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Lena - fasziniert und eint

Lena - ein Phänomen 

 Lena - ein Phänomen

Was macht das „Phänomen Lena“ aus und was hebt sie von anderen Stars nicht nur hierzulande, sondern auch im europäischen Ausland ab? Natürlichkeit und Normalität – Lena wirkt eben „nicht gekünstelt“, nicht „aufgebrezelt“ und abgehoben wie die üblichen Stars und Sternchen, sondern „echt“ und „ehrlich“. Ohne frech oder gar unverschämt zu wirken, beweist sie Selbstbewusstsein und Charakterstärke.

Von Verbissenheit, von einem unbändigen Drang, gewinnen zu wollen bzw. die Beste zu sein, was der Zuschauer in der Vergangenheit von manchem Topmodel oder Superstar erfahren durfte, ist bei Lena keine Spur zu erkennen. Und genau durch diese Leichtigkeit hebt sich Lena von der grauen Masse ab, aus der sie entsprungen ist, und verkörpert für Frauen sowie für Männer das heutige jugendliche Idealbild.

Für jüngere Generationen, insbesondere Teenager, hat Lena eine Identifikations-, ja und sogar Vorbildfunktion. Sie zeigt, „dass man sich im Leben durchsetzen kann, wenn man ist, wie man eben ist“ – mit dieser Botschaft gibt sie gerade der jungen Generation in Zeiten von Perspektivlosigkeit und wirtschaftlicher Depression Hoffnung und neues Selbstvertrauen.

Das Gesamtpaket Lena macht ihren Erfolg aus. Ihre Natürlichkeit findet selbst bei Menschen Zuspruch, die nichts mit ihrer Musik anfangen können. Man hat Respekt vor ihrer Leistung. Und was von den Deutschen noch viel mehr bewundert wird, ist der Umstand, dass Lena es trotz ihres Erfolgs, des Rummels und der öffentlichen Auftritte gemeistert hat, ihr Abitur zu absolvieren. Vor allem Jugendliche in ihrem Alter finden das bewunderns-, aber auch ein wenig beneidenswert.

Die Künstlerin hat nicht nur national, sondern auch international „den Zahn der Zeit getroffen“. Auch im krisengeplagten Resteuropa hat sie eine positive Stimmung, Hoffnung, ja sogar Zukunft vermittelt. Sie hat Deutschland im Ausland ein anderes Bild gegeben. Das „Distanzierte und Traditionelle“, das andere europäische Länder mit unserem Land verbinden, hat Lena aufgebrochen. Sie hat unterhalten, war keineswegs zurückhaltend und ist schlichtweg herausgestochen aus dem Aufgebot an Interpreten. Auch das ist ein Grund für ihren europaweiten Erfolg. Vor allem aber hat sie sich von den anderen Künstlern mit ihren aufwändigen Bühnenshows abgehoben. Es war eben allein Lena im Mittelpunkt, auf die sich der Zuschauer zwangsläufig konzentrieren musste, keine Backgroundtänzer, Lichteffekte, Feuer, viel Glitzer und „Bühnen-Tamtam“. Auf eine Künstlerin wie Lena hat Europa gewartet. Lena ist genau das, was Europa im Moment sehen möchte, sie ist schlichtweg „die richtige Frau am richtigen Ort zur richtigen Zeit“.

Lena wird ihren Weg gehen – das steht für die meisten der Befragten fest. Ob das auf längere Sicht der Gesang sein wird, das bleibt für viele zu bezweifeln. Aber erstmal – da sind sich die meisten einig – möchte man mehr von Lena sehen und vor allem hören.

Sieg! 

 Sieg!

Lena wird Erfolg mit ihrer Karriere gewünscht und auch zugetraut. Allerdings geht der Großteil davon aus, dass sie in ein paar Jahren ein Studium beginnen und sich aus dem Musikgeschäft zurückziehen wird. Doch auch wenn der Ruhm irgendwann verblasst und Lena nicht mehr singt, hat sie sich schon jetzt einen Namen gemacht. Schließlich ist sie es, die nach 28 Jahren den Eurovision Song Contest wieder nach Deutschland gebracht hat.

Und dass es Lena gelungen ist, die einstige Barriere der Zuschauer gegenüber dem polarisierenden Charakter Stefan Raab aufzulösen und ihn als sympathischen Mentor an ihrer Seite zu erleben, kann ebenfalls als kleine Sensation gewertet werden.

Das ist das Ergebnis der Celebrity-Analyse, die das Monheimer Institut in Eigenregie zu Lena Meyer-Landrut durchgeführt hat. In psychologischen Tiefeninterviews wurden Frauen und Männer im Alter zwischen 16 und 69 Jahren zur Künstlerin Lena befragt und das Phänomen „Lena“ wurde in seinen Einzelheiten aus medienpsychologischer Sicht genauer unter die Lupe genommen.
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