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Lieber frei und reich als berühmt und arm

Materielle Sicherheit ist für die Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher (88 %) einer der wichtigsten Werte, für 46 % sogar äußerst wichtig. Fast alles, außer Freiheit (im Denken und Handeln), Ehrlichkeit (aufrichtig und anständig sein) und Echtheit (sich selbst treu zu bleiben), ist in Österreich weniger wichtig als die mehrheitliche Bedeutung eines finanziell sorgenfreien Lebens.
 
Unter ÖsterreicherInnen mit geringerer Bildung ist für 50 % die materielle Sicherheit äußerst wichtig, im Gegensatz zu nur 38 % der Hochschulgebildeten. Im Geschlechtervergleich zeigen sich Frauen sicherheitsorientierter als Männer.
 
Die Wertigkeit von Sparsamkeit ist in Österreich ebenfalls beachtlich: Knapp drei Viertel (74 %) halten Sparsamkeit, Vorsicht im Umgang mit Geld und das Vermeiden unnötiger Ausgaben für wichtig, aber nur 26 % für äußerst wichtig. Gespart wird am liebsten auf Nummer sicher: Bereits seit Anfang des Jahrtausends feiert das Sparbuch eine Wiedergeburt hinsichtlich Beliebtheit und baut die Pole-Position als interessanteste Spar- und Anlageform der ÖsterreicherInnen noch weiter aus. Das Sparbuch kommt auch dem wichtigsten Sparmotiv einen Notgroschen für alle Fälle haben entgegen.
 
Im Vergleich zu der überwältigenden Prominenz des Sicherheitsgedankens, der sich auch in finanziellen Entscheidungen widerspiegelt, kommt Statusbedürfnis im österreichischen Wertesystem erst ganz weit hinten vor: Nur für 5 % zählt Status, das Erreichen einer höheren gesellschaftlichen Stellung, zu einer äußerst wichtigen Wertvorstellung, und nur 35 % ist das überhaupt wichtig.
 
Das sind die Ergebnisse einer aktuellen aktuellen Studie von GfK Austria, basierend auf dem Stimmungsbarometer Spar- und Anlageformen 2008.
Quelle: GfK Austria; www.gfk.at

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