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Luftverschmutzung und Klimawandel - weltweit die Umweltthemen Nummer eins

Wenn es nach der Meinung der Bevölkerung ginge, sollten in Sachen Umweltthemen die Reduzierung der Luftverschmutzung (41%) und der Klimawandel (38%) ganz oben auf der Agenda führender Politiker stehen.
 
So wird es in 19 von 22 Ländern gesehen, in denen das Marktforschungsinstitut Ipsos mit seiner repräsentativen Global@dvisor-Studie mehr als 11.000 Personen online befragte.
 
An dritter Stelle der Umweltprobleme, die die Befragten weltweit derzeit für wichtig halten, steht die Wasserverschmutzung (31%) - dieses Thema beschäftigt vor allem die Bevölkerung in Argentinien (54%), Brasilien (52%) und Mexiko (49%), aber auch in China (55%), Russland (44%) und Süd Korea (43%).
 
Der Sinn für die Problematik übermäßiger Verpackung von Verbrauchsgütern ist vor allem in Europa geschärft (33% gegenüber 23% weltweit). Briten, (41%), Polen (43%) und Belgier (39%) nennen dieses spezielle Müllproblem sogar an zweiter Stelle aller Umweltprobleme, Deutsche (42%) und Franzosen (38%) an dritter Stelle. Zum Vergleich: nur 17 Prozent der US-Amerikaner und sechs Prozent der befragten Russen sehen hier überhaupt ein Problem.
 
In den lateinamerikanischen Ländern Brasilien (79%), Argentinien (52%) und Mexiko (45%) sehen die Befragten einen hohen Handlungsbedarf in Bezug auf die fortschreitende Abholzung der Wälder. In Brasilien ist dieses Anliegen sogar auf Platz 1 der wichtigsten Umweltthemen. Auch in Russland (44%), der Türkei (56%) und in Spanien (43%) fürchtet die Bevölkerung die Zerstörung ihrer Wälder und fordert die lokale Politik auf, etwas zu unternehmen. Die damit eng in Verbindung stehende Bodenerosion steht zwar mit weltweit sieben Prozent Nennungen insgesamt am Ende der Rangliste der drängendsten Probleme, wird aber vor allem in Spanien (16%), Australien (16%) und der Türkei (14%) überdurchschnittlich oft genannt.
 
Über mangelnde Trinkwasserqualität als Problem äußern sich überdurchschnittlich viele Befragte in Indien (24%) und Russland (24%) aber auch in Polen (25%) und der Türkei (20%).
 
Insgesamt zeigt die Studie, dass das Umweltbewusstsein weltweit deutlicher ausgeprägter ist, als sich vielleicht mancher Wirtschafts- oder Regierungsvertreter vorstellt. Auch die Bevölkerung in Ländern, in denen es mancher nicht vermuten würde, äußert sich sehr differenziert.
 
Quelle: Ipsos; www.ipsos.de

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