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Maklervertrieb trotz Krise zuversichtlich

Viele Versicherungs- und Finanzmakler in Deutschland klagen über Umsatzeinbußen im ersten Quartal 2009: Zwei von drei Maklern (63 Prozent) führen die rückläufige Geschäftsentwicklung unmittelbar auf die Finanzkrise zurück; jeder zweite erwartet zudem anhaltende Risiken.
 
Betroffen sind vor allem der Vertrieb von Finanzprodukten sowie Rentenversicherungen. Dennoch: Die meisten Makler sind überzeugt, in der Krise vergleichsweise deutlich besser bestehen zu können als ihre Vertriebskonkurrenz sowie die Produktgeber. Nahezu die Hälfte der Makler erwartet für 2009 im Vergleich zum Vorjahr sogar ein moderates Wachstum sowohl im Privat- als auch im Firmenkundengeschäft.
 
Auf Kundenseite beobachten die Makler ein deutlich verstärktes Sicherheitsbedürfnis: Zwei Drittel der Nachfrager erkundigen sich demnach häufiger als noch vor Beginn der Finanzkrise nach der Sicherheit bestehender Verträge sowie der Bonität der Produktgeber.
 
Zudem spielen Fragen nach der Ertragssituation und den Möglichkeiten der Umschichtung eine stärkere Rolle als üblich. Eine Kündigungswelle droht der Branche aus Maklersicht aber nicht: Lediglich jeder fünfte Vermittler gibt an, dass die Kunden sich häufiger nach den Stornobedingungen erkundigen. Gleichzeitig scheut sich derzeit aber jeder vierte Kunde vor dem Abschluss längerfristiger Verträge.
 
Der Makler-Absatzindex lag für das erste Quartal 2009 im Privatkundengeschäft mit nur noch plus 2 Indexpunkten unter dem Niveau des Vorquartals (+11) sowie sehr deutlich unter dem Niveau des Vergleichszeitraumes der Vorjahre (2008: +18; 2007: +27 Prozent; Wertbereich von minus 100 für stark abnehmend bis plus 100 für stark wachsend). Damit fällt der Absatzindex für Finanz- und Versicherungsprodukte im Maklervertrieb auf ein neues historisches Tief.
 
Deutlich im Abschwung befinden sich derzeit vor allem die Nachfrage nach Finanzprodukten sowie die Sparte Leben und Rente. Auf Produktebene müssen nahezu alle Rentenversicherungsprodukte Einbußen hinnehmen, vor allem die fondsgebundenen.
 
Das sind Ergebnisse der aktuellen Ausgabe des vierteljährlichen "Makler-Absatzbarometer" von YouGovPsychonomics zur allgemeinen Absatzentwicklung und dem Schwerpunktthema "Auswirkungen der Finanzkrise im Maklervertrieb". Bundesweit wurden mehr als 200 hauptberufliche Versicherungs- und Finanzmakler aus großen und kleineren Maklerbüros ausführlich zu den aktuellen und zukünftigen Marktentwicklungen befragt.
Quelle: YouGovPsychonomics; www.psychonomics.de

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