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Marken werden gerne direkt beim Hersteller gekauft

Mit eine Klick zum Kauf beim Online-Shopping (© Benjamin Klack / pixelio.de) 

 Mit eine Klick zum Kauf beim Online-Shopping (© Benjamin Klack / pixelio.de)

Die Ausdifferenzierung von Vertriebskanälen bietet Kunden vielfältige Wege, Markenprodukte zu kaufen. Vor allem im Fashion-Bereich wird online häufiger (26,1 % der Käufe) direkt beim Hersteller gekauft als im Bereich Consumer Electronics (16,6 %).

Stationär zeigt sich ein noch deutlicherer Unterschied: Während rund 27 Prozent der Konsumenten Modeprodukte üblicherweise direkt in einem Ladengeschäft der Marke kaufen, sind dies bei Consumer Electronics lediglich 7,4 Prozent. Wenig verwunderlich, da bisher – im Gegensatz zu Modemarken – bisher nur wenige Consumer Electronics Anbieter eigene Shops, sowohl stationär wie auch online, haben.

Entscheiden sich Konsumenten für den Kauf bei einem Hersteller liegt dies im Bereich Consumer Electronics (CE) vor allem an den ausführlicheren Produktinformationen: Rund 58 Prozent der Befragten geben an, aus diesem Grund im Online-Shop des Herstellers gekauft zu haben. Bei Mode hingegen geben die Informationen nur für knapp ein Drittel der Befragten den Ausschlag für die Online-Bestellung beim Hersteller. Auch Serviceleistungen sind den befragten Konsumenten beim Kauf von CE im Internet (36,1 %) deutlich wichtiger als beim Fashion-Shopping (15,3 %). Im Bereich Mode überzeugen die Hersteller online vor allem mit der größeren Auswahl an Produkten ihrer Marke im Vergleich zu einem Händler, der mehrere Marken führt. Knapp 46 Prozent der Konsumenten gaben an, dass dies der ausschlaggebende Grund für die Bestellung im Online-Shop des Herstellers gewesen sei.

Die Recherche im Vorfeld des Kaufs wird zunehmend mobil: Vor allem Personen mit hoher Markenaffinität recherchieren vor der Online-Bestellung (11,1 %) oder dem stationären Kauf (6,9 %) Informationen mit ihrem Smartphone oder Tablet. Sie tun dies deutlich häufiger als die wenig markenaffinen Personen, für die die mobile Suche eine untergeordnete Rolle spielt.

Das ECC Köln hat für die Studie „Cross-Channel beim Kauf von Markenartikeln – Wie Konsumenten Kanäle kombinieren“ im August 2012 gemeinsam mit der Demandware GmbH 1.015 deutsche Online-Shopper zu ihrem Kaufverhalten bei Markenprodukten befragt.
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