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Markenbindung: Frauen sind anders - Männer auch

Ob Frauen oder Männer die besseren, weil treueren Kunden sind, ist eine Frage, die sich wohl so manches Unternehmen stellt. Frauen sind den Ergebnissen mehrerer Studien nach zu urteilen wohl tatsächlich loyaler, allerdings sind die Gründe für diese stärker ausgeprägte Loyalität andere als vielleicht gedacht. Tatsächlich sind es nicht etwa die netten Verkäufer oder die hübsche Optik der angebotenen Produkte, die ausschlaggebend dafür sind, dass Frauen einer einmal gekauften Marke die Treue halten. Stattdessen rücken bei den Frauen verstärkt Aspekte in den Vordergrund, die - klassischen Rollenmustern zufolge - eher Männern zugewiesen würden.
 
Beispiel Autokauf: Das Bild des typischen 'Frauenautos' hat mit der Realität nichts zu tun. Die Bindung an eine Automarke wird bei den Frauen unter anderem durch "männertypische" Kriterien wie "Motorisierung" oder "Markenimage" weit stärker beeinflusst als bei den Männern. Der Einfluss der Innenraumgestaltung auf den so genannten Markenbindungsindex liegt sogar rund 50 Prozent unter dem Wert der Männer. Obwohl Männer beim Anblick eines rassigen Sportwagens gängigen Vorstellungen nach viel eher ins Schwärmen geraten, wirkt sich bei ihnen der Aspekt 'Qualität und Zuverlässigkeit' fast doppelt so stark auf den Markenbindungsindex aus. Sie tendieren bei einer meist sehr emotionsgeladenen Entscheidung also zu ziemlich nüchternen Sachargumenten. Frauen haben überdies einen ganz erheblichen Einfluss auf die Kaufentscheidung. In fast der Hälfte aller Fälle sind die Frauen direkt an der Entscheidung über eine Autoneuanschaffung beteiligt. Wird das Fahrzeug in einer Familie oder Partnerschaft überwiegend von der Frau gefahren, entscheidet diese sogar in 42,9 Prozent der Fälle ganz alleine über Marke und Produkt. Ist der Hauptfahrer eines Fahrzeugs männlich, liegt dieser Wert bei 40,1 Prozent.
Quelle: Management Consult; www.management-consult.de

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