ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Editor's Pick


Marketingentscheider rechnen für 2010 mit leichten Aufwärtstrends

Die Erwartungen der deutschen Marketingentscheider für 2010 sind verhalten optimistisch. Gegenüber der Erhebung im Januar legen die Erwartungen an steigende Umsätze sowie die Planung zur Erhöhung des Marketingbudgets um jeweils 8 Prozentpunkte auf 25 Prozent und 23 Prozent zu.
 
Die im Januar geäußerte Verunsicherung hinsichtlich der wichtigsten Erfolgsfaktoren ist dem konkreten Ziel der Kundenbindung (26 Prozent) gewichen. Ein weiteres Indiz dafür ist, dass die absolute Mehrheit der Befragten, 94,7 Prozent, die Verbesserung des Kundendialogs für die wichtigste, kurzfristig relevante Maßnahme hält.
 
Der steigende Kostendruck wird von 82,5 Prozent der Entscheidern als größte Herausforderung gesehen. Dies hat zur Folge, dass die Budgets neu allokiert werden müssen. Daher ist auch die Überprüfung der Marketingeffizienz branchenübergreifend mit 55 Prozent nach wie vor ein Top-Thema.
 
Die Umsatz-Erwartungshaltung spaltet sich in zwei Lager, B2B-Branchen blicken der Zukunft vermehrt optimistisch entgegen, Chemie und Handel widersprechen diesem Trend. So gehen im Handel 46,7 Prozent der Befragten, in der Chemie-Branche 37,5 Prozent davon aus, dass sich die Umsatzsituation in 2010 verschlechtern wird.
 
Einseitige Kommunikation kehrt sich zu kundenorientiertem Beziehungsmanagement: 79,8 Prozent der Marketingentscheider planen eine Verbesserung der Kundenbeziehung. Spitzenreiter ist hier der Handel mit 93,3 Prozent, gefolgt von der Chemie-Branche (87,5 Prozent) und den Finanzdienstleistern (87,5 Prozent).
 
Die Maßnahmenschwerpunkte liegen branchenübergreifend auf den kundennahen Bereichen Vertrieb und CRM. Bei den Finanzdienstleistern gaben 57,7 Prozent, in der Automobil-Branche 52,5 Prozent an, im nächsten Jahr verstärkt in Vertriebsaktivitäten investieren zu wollen. In der IT- und Industriegüter-Branche waren es 45 und 40 Prozent.
 
Bei den kurzfristig relevanten Maßnahmen haben ebenfalls die Verstärkung der Vertriebsaktivitäten und die Verbesserung des Kundendialogs Priorität. In der IT-Branche halten 67,5 Prozent, bei den Finanzdienstleistern 62,5 Prozent, in der Industriegüter-Branche 60 Prozent und in der Automobil-Branche 55 Prozent die Verbesserung des Dialogs zum Kunden für die kurzfristig wichtigste Maßnahme.
 
Das sind Ergebnisse einer branchenübergreifenden Studie von BBDO Consulting. Über 300 Entscheider wurden hinsichtlich ihrer Erwartungen zu Geschäftsentwicklung, Marketingaktivitäten- und budgets sowie Investitionsschwerpunkten und Erfolgsfaktoren für das Wirtschaftjahr 2010 befragt. Damit wird an die im Januar dieses Jahres veröffentlichte Studie „Marketing in der Krise“ angeknüpft, die die Auswirkungen der Wirtschaftkrise auf Geschäftserwartungen, Marketingaktivitäten und –budgets untersucht hatte.
Quelle: BBDO Consulting; www.bbdo-consulting.de

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email