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Marketingerfolge im Web 2.0 nicht ohne Risiken

Die regelmäßige Nutzungsdauer des Internet stieg innerhalb eines Jahres um 42 Minuten und betrug im vergangenen Jahr wöchentlich 7,4 Stunden. Dabei entpuppen sich interaktive Plattformen wie Video-Portale (wie beispielsweise youtube) oder Blogs als Publikumslieblinge.
 
Allein youtube verzeichnet weltweit rund 100 Millionen Seitenabrufe pro Tag. Aber auch Blogs stoßen auf großes Interesse: Laut Medienberichten lesen sechs Millionen Deutsche regelmäßig Beiträge in den etwa 60.000 deutschsprachigen Blogs. Das noch im Wachstum begriffene Phänomen Web 2.0 wird währenddessen weiterhin kontrovers diskutiert beispielsweise der Hype um die 3-D-Plattform Second Life.
 
Für die Unternehmen führt in Zukunft kein Weg um die zweite Generation des World Wide Web vorbei, wie eine erste Analyse des Marktforschungs- und Beratungsinstituts psychonomics ermitteln konnte. Unternehmen aller Branchen prüfen derzeit die Bedeutung des Web 2.0 oder sind bereits mit eigenen Blogs oder virtuellen Filialen in Second Life vertreten. Parallel dazu führt die zunehmende Veröffentlichung privater User-Erlebnisse - wie Bilder, Videos, aber auch Meinungen - dazu, dass Kommunikations-, Produkt- und Serviceerfahrungen von Verbrauchen immer häufiger zum Thema gemacht werden. Mit Web 2.0 Observer analysiert psychonomics das Handeln von Konsumenten und Unternehmen im Web 2.0, um die Gesetzmäßigkeiten dieser neuen Kommunikationswelt besser zu verstehen. Denn allein die Geschwindigkeit und die scheinbar barrierefreie Reichweite öffnen neue Wege zum Kunden, die mit Chancen, aber auch Risiken verbunden sein können.
 
Die erste Ausgabe der Web 2.0 Observer befasst sich beispielsweise damit, wie schnell der Eingriff in eine Blog-Kommunikation aus dem Ruder laufen und eine Beschädigung des Images hervorrufen kann. Ein zweite Analyse des Observers berichtet davon, wie sich eine große deutsche Krankenkasse einen Blog zunutze machte: Kritische Kundeneinträge in einem Blog fungierten in diesem Fall wie ein finaler Produkt-Test, der die Krankenkasse zu einer sehr wichtigen Anpassung ihres Angebots bewegte.
 
Wie Unternehmen Second-Life-Nutzer anlocken, vom virtuellen Walreiten über eine virtuell geführte Urlaubsreise bis hin zu einer kompletten Mittelalter-Stadt eines deutschen Automobilherstellers, und wie Interessenten und Kunden auf diese Angebot reagieren, ist nach aktuellem Forschungsstand noch recht unüberschaubar. Daher sollen fundierte Marktforschungsmethoden und Sekundäranalysen Licht in das Informations-Dunkel rund ums Web 2.0 bringen. Entwicklungen und Marketing- sowie Vertriebserfolge im Web 2.0 sollen durch die Recherche- und Forschungsarbeit im kontinuierlich erscheinenden Web 2.0 Observers besser beurteilt und Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.
 
Quelle: psychonomics; www.psychonomics.de

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