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Markt für Telekommunikation wächst zweistellig

©  Harald Wanetschka  / pixelio.de    

 © Harald Wanetschka / pixelio.de

Der Markt für Elektrogeräte in Westeuropa erzielte im zweiten Quartal 2013 einen Umsatz von 44,3 Milliarden Euro (-3,8 Prozent). Im Verlauf des ersten Halbjahres summierte sich das Volumen auf 92,5 Milliarden Euro, ein Minus von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auf Länderebene verzeichneten Österreich, Schweden und Italien positive Wachstumsraten.
 
Telekommunikation (19,1 Milliarden Euro, +12,6 Prozent. Zeitraum: Januar – Juni 2013): Treiber des positiven Trends war einmal mehr das Mobiltelefonsegment. Obwohl die Verbreitung von Smartphones in den westeuropäischen Schlüsselmärkten schon relativ weit fortgeschritten ist, blieb das durchschnittliche Niveau nicht subventionierter Preise weitgehend stabil. Zwar dringen verstärkt günstiger angebotene Geräte in traditionelles Handyterrain vor, gleichzeitig aber festigten Premiumprodukte am oberen Ende der Preisskala ihren Marktanteil. Verbraucher erwartet derzeit eine nie dagewesene Vielfalt an Smartphones. Das Portfolio reicht von günstigen und einfachen Einstiegsgeräten bis zu sogenannten Phablets, einer Mischung aus Mobiltelefon und Media Tablet mit Bildschirmgrößen bis zu 7 Zoll.
 
Elektrokleingerätemarkt (6 Milliarden Euro, +2,3 Prozent. Zeitraum: Januar – Juni 2013): Bei Staubsaugern stieg insbesondere die Nachfrage nach akkubetriebenen Handstaubsaugern und Robotern. Ansonsten geht der Trend klar zu beutellosen Geräten. Staubsauger mit Beutel entwickelten sich hingegen leicht rückläufig. Einen positiven Umsatztrend verzeichneten auch traditionelle Küchenmaschinen sowie speziell in Deutschland Kaffee- und Espressovollautomaten. Deren wachsende Bedeutung und die in diesem Bereich sinkenden Durchschnittspreise trugen jedoch zu den Rückgängen bei traditionellen Filterkaffeemaschinen bei. Die Zukunftsaussichten sind insbesondere für das Onlinegeschäft positiv. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2012 wuchsen die Internetverkäufe im europäischen Markt für Elektrokleingeräte im zweistelligen Bereich.
 
Die weiteren Segmente im Überblick (Januar – Juni 2013):
  • Informationstechnologie: 27,2 Milliarden Euro, +0,1 Prozent
  • Elektrogroßgeräte: 14,6 Milliarden Euro, -1,1 Prozent
  • Bürogeräte und Verbrauchsmaterial: 7,7 Milliarden Euro, -3,9 Prozent
  • Foto: 3,5 Milliarden Euro, -9,2 Prozent
  • Unterhaltungselektronik: 14,4 Milliarden Euro, -19,7 Prozent

Zwar haben einzelne Länder den Tiefpunkt der Rezession mittlerweile überschritten, doch die Konjunktur kommt vielerorts nur schleppend in Gang. Die meisten Länder Europas haben nach wie vor mit hoher Arbeitslosigkeit und schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu kämpfen. Dennoch steigt die Hoffnung auf ein mittelfristiges Ende der Finanzkrise. Gestützt wird sie von Einschätzungen der Europäischen Zentralbank und Indikatoren, die Anzeichen einer langsamen Erholung senden. Für eine Stabilisierung des westeuropäischen Technikmarktes im zweiten Halbjahr 2013 sind diese Faktoren wichtige Signale.
 
Der GfK Temax® ist ein Index zum Markt der technischen Gebrauchsgüter. In den GfK Temax® Westeuropa fließen Daten aus elf Ländern direkt (AT, BE, DE, ES, FR, GR, IT, NL, PT, SE, UK) und vier Ländern (CH, DK, FI, NO) hochgerechnet ein.
Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: Gfk

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