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Marktforschungsanrufe sind keine Werbeanrufe

Mit einer aktuellen Gesetzesänderung wurden die Regelungen zur Verhinderung unerwünschter Telefonwerbung und unerwünschten Telefonverkaufs nochmals verschärft. Der Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute (ADM) weist darauf hin, dass diese Regelung nicht die Markt- und Sozialforschung betrifft.
 
„Anrufe zu Marktforschungszwecken sind repräsentative Interviews am Telefon. Die Antworten werden garantiert anonymisiert. Aktivitäten in Richtung Werbung oder Verkauf sind ausgeschlossen“, so Hartmut Scheffler, Vorstandsvorsitzender des ADM.
 
„Die aktuellen Änderungen im Verbraucherschutz zeigen, dass der Gesetzgeber klar zwischen Telefonwerbung einerseits und telefonischer Marktforschung andererseits unterscheidet. Markt- und Meinungsforschung erfüllt eine gesellschaftlich wichtige Funktion, denn sie erzeugt repräsentative und unverzichtbare Informationen für Politik und Wirtschaft. Der Schutz des Befragten ist dabei gewährleistet, denn die Markt- und Sozialforschung garantiert dafür, dass der Angerufene anonym bleibt und dass im Marktforschungsinterview keinerlei Werbung oder Verkauf stattfinden“, so Scheffler in seiner Bewertung. Der ADM hat sich außerdem bereits Ende 2008 in einer verbindlichen Selbstverpflichtung dazu bekannt, bei Marktforschungsanrufen die Rufnummer des Anrufers auf dem Telefondisplay anzuzeigen.
Quelle: Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute (ADM); www.adm-ev.de

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