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Marotten, Nachlässigkeiten, schlechte Angewohnheiten

Kurz von den besinnlichen Weihnachtstagen, die viele gerne im vertrauten Familienkreise verbringen, lassen Marktforschungsergebnisse ahnen, welches Störpotenzial in den festlichen Stuben zur Krise führen kann. Dass Ehebruch, gegenseitige Unehrlichkeit und unterschiedliche Einstellungen zur Sexualität eine Partnerschaft belasten können, ist fast für jedermann selbstverständlich. Aber oft sind es auch Kleinigkeiten, die auf die Dauer das Miteinander schwierig machen.
 
Fast jede zweite Frau ärgert sich zum Beispiel darüber, dass ihr Partner gebrauchte Wäschestücke in der Wohnung herumliegen läßt. 30 Prozent der Männer macht der Putzfimmel ihrer Frau oder Partnerin wütend. Das und anderes sind Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Institut für Demoskopie Allensbach kürzlich unter verheirateten oder in Partnerschaft lebenden Personen durchgeführt hat.
 
Neben dem Schnarchen stört die Frauen, dass der Partner die Klobrille hochgeklappt läßt und dass er sich vor der Hausarbeit drückt. Männer ärgern sich nur über wenig, am meisten stört sie der vermeintliche Putzfimmel ihrer Partnerin. Für beide ein Ärgernis ist es, wenn Dinge nicht am gewohnten Platz liegen, wenn der Partner unbedingt eine bestimmte Fernsehsendung sehen will, die einen selbst nicht interessiert und wenn einer Haare im Waschbecken liegen läßt.
 
Nicht ordentlich ausgedrückte Zahnpastatuben oder morgentliche Frohnaturen, während der andere noch muffelig ist, oder auch wenn der Partner ständig Geldbeutel oder Hausschlüssel verlegt, das alles regt kaum noch auf.
 
Übrigens, 1992 als diese Umfrage schon einmal durchgeführt wurde, regte sich erst jede vierte Frau über ihren hausarbeitsscheuen Partner auf, jetzt ist es schon jede dritte. Sind die Frauen wütender geworden und weniger bereit ihre bequemen Männer zu akzeptieren? Schauen wir doch mal, wie es 2012 aussieht!
 
Quelle: Institut für Demoskopie Allensbach; epiel@ifd-allensbach.de

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