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Editor's Pick


Medien-Branche trifft sich in Frankfurt

Anfang des Jahres trifft sich die Medienbranche auf Einladung von HORIZONT, der Fachzeitschrift für Marketing, Werbung und Medien in der Alten Oper in Frankfurt. Es wird zwei Tage diskutiert über die Medien- und Werbebranche und vergeben werden Awards in drei Kategorien.

Das Motto des Kongresses war in diesem Jahr das Thema Disruption. Der Keynote-Speaker Jonathan MacDonald vom Thought Expansion Network brachte es auf den Punkt:”Disruption kann man nicht planen, sie passiert.“ Sein einfacher Tipp für neue Geschäftsmodelle: Denken. anders Denken, quer Denken, neu Denken.

Vorgestellt wurden auch einige disruptive Geschäftsmodelle: Christian Freese von Uber zeigte seine Vision wie man mit einer App rund um die Welt – mittlerweile vertreten in 350 Städten in 64 Ländern – kommt. Getestet werden in USA bereits Essensauslieferungen mit UberEATS und UberPOOL, eine Verknüpfung eines Taxidienstet mit einer Mitfahrzentrale.
 
Das Startup Go Butler wurde erst vor einem Jahr in Berlin gegründet und ist jetzt schon in New York angekommen. Statt 20 verschiedener Apps für unterschiedliche Dienstleistungen will dieses Unternehmen Wünsche per SMS erhalten und auch erfüllen, egal ob ein Blumenstrauß zu verschicken oder eine Flugreise zu buchen ist. Kopien dieser Idee vom One-Stop-Shopping auf dem Smartphone gibt es bereits von prominenter Stelle, von Facebook und Google.
 
„Vor 125 Jahren war Bahlsen auch ein Start up“ sagt CEO Michael Hähnel und berichtet wie das Unternehmen den „Start up Spirit“ verinnerlicht hat und wie es etwa TV-Spots an einem Tag konzipieren, drehen und senden kann, etwa auf RTL während des Dschungel-Camps.
 
Auch BMW, fast 100 Jahre alt, sieht sich ebenfalls als agiles Unternehmen, das auch den Trend zum autonomen Fahren nicht verschlafe, so der Marketingchef Dr. Steven Althaus. „Wir sind neugierig genug, um da nix zu verschlafen.“ Beim autonomen Fahren gebe es verschiedene Stufen: Feet off, Hands off, Eyes off, Brain off. „Brain off kommt hoffentlich nie“, so Althaus.
 
Auch die amerikanischen „Medien“-Konzerne und Werbeplattformen waren vertreten: Facebook durch Country-Managerin Marianne Dölz und Amazon durch Director Amazon Media Philip Missler. Dölz: „Wir haben User mit echten Identitäten. Wenn ich von Kontakten spreche, meine ich Kontakte und nicht Kontakt-Wahrscheinlichkeiten.“
 
Der Award der Männer und Frauen des Jahres ging in diesem Jahr an die Werbeagentur Grabarz & Partner, an den Geschäftsführer der Funke-Medien-Gruppe Manfred Braun und an Tina Müller sowie Karl-Thomas Neumann von Opel. (hed)
 
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