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Mehr Menschen leben in Deutschland

©  Gisela Peter  / pixelio.de    

 © Gisela Peter / pixelio.de

Auch 2014 hat die Bevölkerung Deutschlands nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zugenommen: Die Einwohnerzahl stieg von knapp 80,8 Millionen am Jahresanfang auf knapp 81,1 Millionen Menschen am Jahresende an.
 
Die Anzahl lebend geborener Kinder dürfte danach bei 675.000 bis 700.000 und die Anzahl der Sterbefälle bei 875.000 bis 900.000 gelegen haben. Das seit 1972 stets beobachtbare Geburtendefizit – die Differenz aus Geburten und Sterbefällen – wird bei 190.000 bis 215.000 erwartet. Im Jahr 2013 hatte das Geburtendefizit 212.000 betragen (Geburten: 682.000; Sterbefälle: 894.000).
 
Ausschlaggebend für die erwartete starke Bevölkerungszunahme im Jahr 2014 ist der Wanderungssaldo, der das Geburtendefizit deutlich übersteigt. Der Saldo aus Zuzügen aus dem Ausland und Fortzügen ins Ausland hatte schon 2013 mit 429.000 so hoch wie seit 1993 nicht mehr gelegen. Für 2014 wird eine erneute Steigerung auf mindestens 470.000 Personen erwartet. Als eine Ursache hierfür kann die ab 2014 für Rumänen und Bulgaren geltende vollständige Arbeitnehmerfreizügigkeit angesehen werden, die sieben Jahre nach Beitritt der beiden Staaten zur Europäischen Union (EU) in Kraft trat und zu einem verstärkten Zuzug nach Deutschland führen dürfte.
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