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Mehr Transparenz

© Gerd Altmann / PIXELIO 

 © Gerd Altmann / PIXELIO

Mehr Bürgerbeteiligung ist auch für 97% der öffentlichen Verwaltungen wichtig. Jede achte deutsche Kommune betrachtet sie sogar als größte Herausforderung für die kommenden drei Jahre. Man will mehr Transparenz schaffen und die Bürger in Entscheidungen einbinden - beispielsweise in Form von Bürgermeldungen, Meinungsumfragen und Bürgerforen.

 
Allerdings räumt jeder zweite befragte Entscheider ein, dass der Bürger in seiner Verwaltung bisher so gut wie gar nicht beteiligt wird. Vorreiter für eine stärkere Einbindung der Bevölkerung in politische Entscheidungen und Planungsprozesse sind bisher vor allem die großen Städte. Sie verzeichnen deutlich mehr Partizipation als kleinere Kommunen. Regional wird die derzeitige Bürgerbeteiligung am höchsten in Süddeutschland und am niedrigsten in Ostdeutschland eingestuft.

97% aller Befragten wollen in den kommenden drei Jahren Bürgermeldungen möglich machen, mit deren Hilfe beispielsweise Mängel in der Infrastruktur erfasst werden sollen. 83% planen Meinungsumfragen und 72% erwägen die Einführung von Bürgerforen. Hierbei handelt es sich um Kommissionen von meist 20 bis 25 Bürgern, die nach dem Zufallsprinzip ausgewählt werden und gegen Vergütung Entscheidungshilfen zu bestimmten Sachfragen in der Verwaltung erarbeiten.

Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Branchenkompass 2011 Public Services“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut. Im Januar und Februar 2011 befragte forsa im Auftrag von Steria Mummert Consulting 100 Entscheider aus 100 großen deutschen Kommunal-, Landes- und Bundesverwaltungen.

Nähere Informationen zu Forsa finden Sie auch online im p&a Handbuch der Marktforschung.

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