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„Mein Müsli, dein Müsli“

Auf dem Kongress von iconkids & youth in München wurden vor rund 300 Teilnehmer aus über 170 Unternehmen aktuelle Erkenntnisse und Studienergebnisse zum Thema Kinder- und Jugendmarketing vorgestellt.
 
Axel Dammler stellte fest, dass das Fernsehen trotz der immer breiteren Nutzung des Smartphones für Kinder und Jugendliche immer noch wichtig ist. Dazu kommen freilich vielfältige Videoplattformen YouTube, die von der jungen Zielgruppe genutzt werden. Diese Entwicklung müssen Unternehmen die Kinderprodukte anbieten, berücksichtigen. Dazu zählt auch die Verpackung.
 
Karin Henneberger erläuterte in ihrem Vortrag, dass es nicht ausreicht, Kinderprodukte nur bunt und lustig zu gestalten. Je nach Alter und Geschlecht stellen die Kinder grundsätzlich andere Anforderungen an Kommunikation oder Verpackung. Denn sie suchen nach sehr unterschiedlichen Schlüsselsignalen, die ihnen vermitteln "Das ist für mich". An vielen Bespielen wurde illustriert, wie Unternehmen den Wunsch nach ihrem Produkt stimulieren können.
 
Die Werte- und Lebenswelt junger Erwachsener stellte Ingo Barlovic vor. Die in einer chaotischen Welt aufgewachsenen jungen Erwachsenen besitzen nicht nur eigene Codes, sondern haben auch gelernt, sich in einer Gesellschaft zwischen Sharing Economy und Veganern durchzusetzen. Diese Generation Y ist eine eigenständige Zielgruppe - auch wenn ihnen die Älteren aufgrund des Jugendwahns scheinbar so ähnlich sind.
 
Marken sind für Jugendliche auch heute noch wichtig, denn sie geben Orientierung und helfen beim Erschließen neuer Produktbereiche. Allerdings ist es durch die zunehmend atomisierte Mediennutzung sehr schwierig geworden, neue Marken bei Jugendlichen zu etablieren und eine eigene Markenwelt aufzubauen. Warum viele Marken im Jugendbereich scheitern, und wie man dies durch die kluge Verankerung starker Markencodes vermeiden kann, erklärten Denise Ullrich und Andreas Schemm. (p&a)
 

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