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Meinungen zu Atomkraft gespalten

© Peter von Bechen / PIXELIO 

 © Peter von Bechen / PIXELIO

In der aktuellen Debatte um die Laufzeiten der Kernkraftwerke sind die Deutschen geteilter Meinung. Knapp jeder Zweite (48 Prozent) beharrt darauf, dass der letzte Reaktor wie im Atomkonsens vereinbart 2022 vom Netz geht.

Allerdings würden fast ebenso viele (45 Prozent) eine längere Laufzeit begrüßen. 7 Prozent sind unentschieden. Eine längere Nutzung der Atomkraft befürworten sogar 39 Prozent der SPD-Anhänger und 13 Prozent der Grünen-Wähler.

Zur mittelfristigen Sicherung des Energiebedarfs in Deutschland sprachen sich lediglich 13 Prozent für den Bau neuer Kohlekraftwerke aus. 21 Prozent sind dafür, mehr Gas aus dem Ausland zu importieren. Am stärksten (39 Prozent) wurde eine längere Nutzung der vorhandenen Atomkraftwerke favorisiert. 21 Prozent lehnten sowohl Kohle als auch Gas und Atomstrom zur Schließung der Energielücke ab.

Dass derzeit völlig auf Atomenergie verzichtet werden kann, glaubt nur eine Minderheit der Deutschen. Vier von fünf Bürgern (79 Prozent) und sogar 61 Prozent der Grünen-Anhänger sind der Auffassung, dass Atomstrom noch eine Weile gebraucht wird.

Das Forschungsinstitut Forsa befragte im Auftrag des Magazins stern 1.003 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger am 19. und 20. August 2010.
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