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Merger of Equals zwischen GfK und Taylor Nelson Sofres plc (TNS)

Die Vorstände von GfK und TNS nehmen die aktuellen Spekulationen in der Presse bezüglich einer Verbindung der beiden Unternehmen zum Anlass und bestätigen, dass die Gesellschaften sich in Diskussionen befinden, die zu einem möglichen Zusammenschluss unter Gleichen ("Merger of Equals") ohne Prämie führen können. GfK und TNS haben sich auf eine nicht bindende Vorvereinbarung geeinigt, die den aktuell vorgesehenen Stand der wesentlichen Parameter des potenziellen Zusammenschlusses darlegt.
 
Aus der Kombination von GfK und TNS würde die weltweit zweitgrößte Marktinformationsgruppe gemessen am Umsatz entstehen. Die Vorstände von GfK und TNS glauben, dass GfK und TNS gemeinsam wohl positioniert sind, um die globalen Marktchancen in der Marktinformationsindustrie durch die besondere Expertise für Kunden in den Bereichen Konsumenten, Technologie, Medien und Gesundheit nutzen zu können. Die kombinierte Gruppe wäre in der Lage, all ihren Kunden noch effizienter eine größere Breite an wertsteigernden Lösungen zu bieten. Die Kombination würde auch signifikant die Position der vereinten Gruppe in den Bereichen von syndizierten Services insbesondere in den Bereichen Konsumentenpanel und der Messung der Reichweiten von Medien stärken. Das gemeinsame Unternehmen würde auch seine Präsenz in den wichtigen und schnell wachsenden Märkten in Asien, Lateinamerika und Ost-Europa ausbauen. Die Vorstände von GfK und TNS sind der festen Überzeugung, dass die Kombination der beiden Unternehmen durch wesentliche operative Effizienzsteigerungen und durch verbesserte Umsatzmöglichkeiten erheblichen Wert für die Aktionäre von GfK und TNS schaffen würde. Der genaue Umfang der Vorteile aus der Kombination der beiden Unternehmen wird noch durch laufende gegenseitige Prüfungen ermittelt.
 
Die wesentlichen Parameter der Transaktion, wie sie derzeit geplant ist, sind wie folgt:
 
- Die Aktionäre von GfK und TNS würden jeweils 50 Prozent an der gemeinsamen Gesellschaft halten.
 
- Die vereinte Gruppe hätte ein einheitliches Board, dessen Zusammensetzung die Natur der Transaktion als "Merger of Equals" oder Verbindung unter Gleichen reflektiert.
 
- Die Aufsichtsratsvorsitzenden von GfK und TNS, Hans-Joachim Riesenbeck beziehungsweise Donald Brydon, würden gemeinsam Co-Chairmen der vereinten Gruppe werden. Es ist beabsichtigt, dass Donald Brydon zur Hauptversammlung in 2010 zu Gunsten von Hans-Joachim Riesenbeck zurücktreten wird.
 
- Der Chief Executive Officer der vereinten Gruppe würde David Lowden werden.
 
- Professor Dr. Klaus L. Wübbenhorst wäre als non-executive Direktor der Vertreter des GfK-Vereins im Board der vereinten Gesellschaft.
 
- Der GfK-Verein, derzeit der Mehrheitsaktionär von GfK, würde mit einem erwarteten Anteil von rund 28 Prozent der größte Aktionär der vereinten Gesellschaft. Solange er mindestens 15 Prozent der Stimmrechte hält, wird der GfK-Verein das Recht haben, mindestens einen nonexecutive Director in das Board der vereinten Gesellschaft zu entsenden, dieser würde Professor Dr. Klaus L. Wübbenhorst sein (siehe oben).
 
- Die vereinte Gesellschaft wird den Namen GfK-TNS tragen.
 
- Der weltweite Hauptsitz würde in London angesiedelt sein. Der deutsche Hauptsitz verbunden mit wesentlichen Geschäftsaktivitäten würde in Nürnberg sein.
 
- Es ist derzeit beabsichtigt, den Unternehmenszusammenschluss aus praktischen Gründen durch ein Umtauschangebot von TNS-Aktien für GfK-Aktien umzusetzen.
 
Die Verhandlungen zwischen GfK und TNS bezüglich der detaillierten Konditionen dauern an und es besteht daher keine Gewissheit, ob und zu welchen Bedingungen eine Transaktion letztendlich stattfinden wird. Jegliche Transaktion stünde des Weiteren unter den üblichen Bedingungen und Genehmigungsvorbehalten. Weitere Bekanntmachungen werden erfolgen, wenn sie erforderlich sind.
 
Quelle: GfK www.gfk.com

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