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Millionen Deutsche ohne ausreichende Altersvorsorge

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland im Alter zwischen 18 und 59 Jahren hat nach eigenen Angaben noch nicht ausreichend für das Alter vorgesorgt (entspricht 20,9 Millionen Personen). Auch wenn es sich hierbei mehrheitlich um jüngere Bundesbürger zwischen 18 und 30 Jahren handelt, sind es unter den 51- bis 59-Jährigen immer noch rund 30 Prozent, die ohne ausreichende Altersvorsorge auf die Rente zugehen (entspricht 2,3 Mio. Personen).
 
28 Prozent der 18- bis 59-Jährigen in Deutschland (entspricht 10,6 Mio. Personen) beabsichtigen, in den kommenden 12 Monaten unmittelbar oder mittelbar altersvorsorgerelevante Geldanlagen zu erwerben. Bei den Vorsorgebereiten handelt sich mit deutlicher Mehrheit um diejenigen, die auch zuvor bereits etwas für ihre private Altersvorsorge getan haben. Die geringste Vorsorgebereitschaft zeigt sich bei denjenigen, die auch bisher wenig oder gar nicht in ihre private Altersvorsorge investiert haben (insbesondere Geringverdiener). Rund ein Drittel der 18- bis 59-Jährigen fühlt sich bezüglich des Themas Altersvorsorge bislang nicht ausreichend informiert oder zeigt sich uninteressiert.
 
Die meisten Vorsorgebereiten wollen im Rahmen von AV-Neuabschlüssen zwischen 51 und 100 Euro im Monat (zusätzlich) für ihre Altersvorsorge ausgeben. Insbesondere Geringverdiener sind auch an kleineren Vorsorgebeträgen von bis zu 50 Euro im Monat interessiert. Das größte Interesse der Vorsorgebereiten besteht am Abschluss von privaten Rentenversicherungen (14 Prozent), gefolgt von Bausparverträgen (13 Prozent). Daneben sind auch die betriebliche Altersvorsorge und die Riester-Rente recht beliebt (je 10 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr hat das Interesse an Kapital-Lebensversicherungen sehr deutlich um etwa die Hälfte nachgelassen: Nur noch 1,6 Prozent der 18-59-Jährigen beabsichtigen, in den nächsten zwölf Monaten eine Kapital-Lebensversicherung abzuschließen. Das Image der Kapital-Lebensversicherung als Geldanlage hat sich im Vergleich zum Vorjahr allerdings deutlich erholt.
Quelle: psychonomics AG; www.psychonomics.de

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