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Mit Bart auf Männervorsorge aufmerksam machen

Quelle: http://de.movember.com 

 Quelle: http://de.movember.com

Knapp jeder fünfte Mann in Österreich war noch nie bei einer Vorsorgeuntersuchung, lediglich 7% sprechen im Freundeskreis zumindest einmal im Monat über Männerkrankheiten und immerhin 3 von 10 können es sich grundsätzlich vorstellen, für einen Monat einen Schnurrbart als Zeichen für die Gesundheit des Mannes im Rahmen der Aktion Movember zu tragen.


Erschreckende 73,6% der österreichischen Männer sprechen lediglich einmal pro Jahr oder seltener im Freundes- und Bekanntenkreis über typische Männerkrankheiten. Selbst in der Generation 60Plus liegt die Quote der thematischen Totalverweigerer bei stolzen 20%. Dass Frauen in Bezug auf Vorsorge vorbildlicher agieren, ist den Männern durchaus bewusst. Nur knapp 5% der 500 befragten Männer sind der Meinung, dass Frauen die größeren Präventionsmuffel sind.

37,6% der österreichischen Männer zwischen 20 und 69 Jahren gehen eigenen Angaben zur Folge zumindest einmal jährlich zur Vorsorgeuntersuchung. Demgegenüber stehen jedoch 18,6%, für die Prävention ein Fremdwort ist. Gesundheitsförderlich dürfte in diesem Zusammenhang eine Partnerschaft wirken, denn unter Single-Männern steigt die Anzahl der Vorsorge-Verweigerer auf knapp 26%. Als primäres Motiv für Vorsorge gilt das frühzeitige Erkennen von Krankheiten und die damit verbundenen besseren Heilungschancen (55,5%).

Nachlässigkeit in Sachen Prävention wird allem voran damit begründet, dass man einen Arzt nur im Beschwerdefall aufsucht (37,3%). Auf dem zweiten Platz der Ausredenskala rangiert die Aussage, dass es sich einfach nicht ergeben hat (29,0%), gefolgt von der vermeintlichen eigenen Jugendlichkeit (19,1%). Unterstellte mangelnde Sinnhaftigkeit (2,6%), finanzielle Aspekte (7,6%) und Angst vor der Diagnose (7,9%) sind hingegen nur in den seltensten Fällen für mangelnde Vorsorge verantwortlich.

Die Initiative Movember kennt knapp jeder zehnte Österreicher (9,4%), in der Gruppe der 20-29 Jährigen sind es bereits 22,4 Prozent. Als zentrales Element zur Bewusstseinsbildung wird dazu aufgerufen, sich im Monat November einen Schnurrbart wachsen zu lassen. Immerhin 3 von 10 der befragten Männer können sich grundsätzlich vorstellen, dieses Programm zu unterstützen und im November Bart zu tragen.

Das ist das Fazit einer aktuellen Online-Studie. Marketagent.com untersuchte in Kooperation mit der Movember-Stiftung, der weltweit größten Fundraising-Organisation für Männergesundheit, das Vorsorgebewusstsein des vermeintlich starken Geschlechts. Befragt wurden n = 563/500 web-aktive Männer aus Österreich zwischen 20 und 69 Jahren vom 4. Oktober bis 10. Oktober 2013.
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