ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Editor's Pick


Mit Optimismus in die Zukunft

© GG-Berlin  / pixelio.de 

 © GG-Berlin / pixelio.de

Im dritten Quartal 2013 ist das Verbrauchervertrauen in Deutschland um sechs Indexpunkte auf 92 und damit den Höchststand seit Einführung der Erhebung im Jahr 2005 gestiegen. Nur im ersten Quartal 2011 war es bereits einmal so hoch gewesen. Damit liegt es deutlich über dem EU-Durchschnitt von 74 Punkten. Auch ihre Berufsaussichten haben sich laut Nielsen nach Ansicht der Deutschen verbessert. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) halten diese für gut bis ausgezeichnet, während der EU-Durchschnittswert hierfür bei lediglich 26 Prozent liegt.

Sofern die Deutschen nach Deckung der Lebenshaltungskosten noch Geld zur Verfügung haben, geben sie dieses vorrangig für neue Kleidung aus (44 Prozent der Befragten), gefolgt von Urlaubsausgaben mit 38 Prozent. Der Durchschnittseuropäer hingegen legt verfügbares Geld am liebsten auf die hohe Kante – eine Haltung, die nur 27 Prozent der deutschen Befragten teilen. Auffällig beim Sparverhalten der Bundesbürger ist, dass sie deutlich häufiger als ihre europäischen Nachbarn auf ihr Auto verzichten. Ihre beliebteste Sparmaßnahme ist jedoch der Griff zu günstigeren Lebensmittelmarken.
 
Insgesamt hat das Verbrauchervertrauen im Vergleich zum vergangenen Quartal in über der Hälfte aller beobachteten 60 Länder (57 Prozent) zugenommen. Für einige der wichtigsten Industrieländer wie die USA, Deutschland, Japan, Frankreich und Großbritannien hat Nielsen in diesem Quartal deutliche Zuwächse verzeichnet. Und obwohl das Verbrauchervertrauen in Indonesien im Vergleich zum Vorquartal vier Punkte eingebüßt hat, ist das Land mit 120 Index-Punkten weiterhin weltweit führend in Sachen Optimismus. Allein in Europa haben 70 Prozent aller Märkte einen Zuwachs an Optimismus verzeichnet. Das Highlight: Portugal mit dem weltweit größten Anstieg von 22 Punkten. Am Ende der weltweiten Skala finden sich allerdings mit Kroatien, Griechenland, Slowenien, Italien und Ungarn ebenfalls fünf europäische Länder. Bei den Schwellenländern halten sich die meisten Länder stabil.
 
Im Hinblick auf das kommende halbe Jahr bereiten den Deutschen nach wie vor insbesondere steigende Nebenkosten Sorgen, gefolgt von Sorgen um höhere Lebensmittelkosten und die Wirtschaftslage, während sich ihre europäischen Nachbarn vor allem um die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes Gedanken machen.
 
Die Nielsen Global Survey über das Vertrauen der Konsumenten und ihre Einkaufsgewohnheiten wurde zuletzt im Zeitraum vom 14. August bis 6. September 2013 durchgeführt. Dabei hat Nielsen mehr als 30.000 regelmäßige Internetnutzer in 60 Ländern der Regionen Asien-Pazifik, Europa, Lateinamerika, Mittlerer Osten, Afrika und Nordamerika befragt. Die Stichprobe ist nach Alter und Geschlecht für jedes Land basierend auf den jeweiligen Internetnutzern quotiert und gewichtet.
Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email