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Mobilfunkbetreiber bekommen Konkurrenz - Mobiles Internet wird zum Megatrend

Das Thema "Mobile Internet" wird in diesem Jahr den deutschen Mobilfunkmarkt bestimmen und somit deutlich für Dynamik in diesem hart umkämpften Markt sorgen.
 
Die ökonomischen und technischen Voraussetzungen wie Flatrates und transparente Preise, höhere Bandbreiten, größere Speicherkapazitäten sowie große und kontraststarke Displays sind jedenfalls geschaffen, um mobile Applikationen sinnvoll zu nutzen.
 
Kompliziert war gestern - Mobile Internet wird kundenfreundlich
 
Bisher waren der mobile Web-Zugang sowie die Internetnutzung über das Handy ein Fall für Fachleute. Handybenutzern fiel es eher sehr schwer, über das Handy an den Portalen der jeweiligen Mobilfunkbetreiber vorbei im für sie gewohnten Internet zu surfen. Die Strategie der Mobilfunkanbieter, dem Kunden über ihre Webportale im Handy eine Hilfestellung zu geben, kann als gründlich gescheitert betrachtet werden. T-Mobile hat dieses Problem als Erster erkannt und das Mobile Internet mit dem Produkt "web´n´walk" zu einem strategischen Mega-Trend gemacht. 1,4 Millionen Kunden für "web´n´walk" in Europa sind verhältnismäßig zu der Gesamtzahl der Handynutzer eine kleine Größe, aber T-Mobile hat es geschafft, sich damit erfolgreich vom Wettbewerb zu differenzieren. Das Potenzial ist verlockend groß: Laut TNS Infratest surfen in Japan 45 Prozent der Handynutzer im Mobile Internet. Allerdings scheint bisher noch nicht ganz klar zu sein, mit welchem Geschäftsmodell die Mobilfunkbranche dieses enorme Umsatzpotenzial nutzen möchte.
 
Experten sehen auch die Internetbetreiber bestens gerüstet
 
Eine Expertenbefragung im Rahmen der Trendstudie "Outlook: Mobile Future 2007-2008" von Lünendonk ergab, dass die Internetbetreiber künftig nach den Mobilfunkbetreibern die zweitwichtigste Rolle im deutschen Mobilfunkmarkt spielen können. Diese Vermutung ist insofern realistisch, da die Internetbetreiber ihre erfolgreichen Geschäftsmodelle direkt auf den Mobilfunkmarkt übertragen können. Eine drastische Verschärfung der Konkurrenzsituation im Mobilfunkmarkt wäre die unmittelbare Folge - die Mobilfunkanbieter müssten ihre bisherigen Geschäftsmodelle neu überdenken.
 
Der Wachstumsmarkt wird bereits aufgeteilt
 
Yahoo! und Google sind für den Mobile Internet-Markt bereits bestens gerüstet und können auf satte Gewinne hoffen. Sie vermarkten Werbeplatzierungen im Internet und sind führend im Geschäft mit AdWords. Darüber hinaus haben beide Unternehmen bereits ihre Internetzugänge für die größenlimitierten Handybildschirme angepasst, um ihre Suchmaschinen im Mobile Internet zu platzieren. Weitere Features sind der Zugriff auf E-Mails sowie das Lesen von aktuellen Nachrichten. Während Yahoo! seine Strategie eher auf das Geschäft mit herkömmlichen Werbeeinblendungen ausrichtet, konzentriert sich Google verstärkt auf das Geschäft mit AdWords und den Google Maps.
 
Durch das Aufkommen von IP-basierten Mobilfunknetzen wie UMTS oder WiMAX sowie durch eine Vielzahl von unterschiedlichen Internetprotokollen wird die mobile Internetnutzung immer komplexer für die Anbieter. Auch für die Anwender ergibt sich dadurch eine Vielzahl von Angriffspunkten für Viren, Würmer oder Hacker. Um die persönlichen Daten des Users sowie die Telefone zu schützen, kommt die Trendstudie zu dem Ergebnis, dass sich mittelfristig ein Mobile-Internet-Markt entwickelt, für den spezifische Sicherheitsanwendungen notwendig sein werden. Hier wird Microsoft mit "Windows Mobil", das ähnliche Features wie Yahoo! und Google beinhaltet, als dritte Kraft in den Markt eintreten.
 
Quelle: Lünendonk; www.luenendonk.de

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