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Mütter - anders als man denkt!

Jeder kennt Mütter - und glaubt zu wissen, wie sie sind, fühlen, handeln. Das Institut für Jugendforschung in München befragte deshalb Mütter, ob und was sich in ihrem Leben und Lebensgefühl im Vergleich zu dem der eigenen Mutter geändert hat. Über 90% der Befragten empfinden Unterschiede im Vergleich zur Vorgeneration; für mehr als jede 2. Frau sind diese Unterschiede sogar gravierend. Zwei Drittel sehen deutliche Veränderungen in der Art der Freizeitgestaltung. Gestiegen sind bei über der Hälfte insbesondere die Ansprüche an das eigene Leben und - trotz zunehmender Berufstätigkeit und damit verbundener Doppelbelastung - der Umfang an freier Zeit für sich selbst. Die Hälfte der Frauen sehen auch deutliche Veränderungen in den Arbeitsinhalten und deren Organisation mit dem Lebenspartner. Die Anerkennung, die Mütter erfahren, hat sich zwar ebenfalls positiv verändert, dies geben allerdings nur ein Drittel der befragten Mütter an.
 
Ungefähr zwei Drittel der Mütter sind mit ihrer aktuellen familiären und beruflichen Situation durchaus zufrieden. Die weiteren Detailergebnisse spiegeln die besonderen Abhängigkeitsverhältnisse wieder, die zum einen von äußeren Umständen geprägt sind, wie zum Beispiel ausreichenden Kinderbetreuungsplätzen, tragfähigen familiären Netzwerken oder materiellen Verhältnissen, die es erlauben, Services bei Bedarf "zuzukaufen". Zum anderen aber auch von den eigenen Erwartungen an sich als Mutter. Das Alter der Kinder hat ebenfalls einen nicht unerheblichen Einfluss: Die ersten Jahre mit einem Kind sind nicht nur anstrengend, sondern werden den Müttern vor allem auch als besonders schön und bereichernd empfunden. Diese Zeit möchte man - wenn irgend möglich - hautnah mit erleben.
 
In punkto Kinderbetreuung und -erziehung besteht bei Müttern ein hohes Maß an Konsens darüber, welche Eigenschaften förderlich beziehungsweise weniger förderlich sind. Auf den ersten Blick erscheinen die Ansprüche hoch und - nach wie vor - konservativ. Unterzieht man die Daten jedoch weiteren Analysen, zeigt sich in den sich ergebenden Faktoren, mit wie viel mehr Selbstbewusstsein, Sensibilität und Übersicht sich Frauen dieser anspruchsvollen Aufgabe stellen. Sie wollen einerseits ihre Kinder fördern und ihnen Leistungsanreize geben, andererseits Ihnen aber auch emotionale Stabilität und den Umgang mit Konflikten vermitteln.
 
Quelle: IJF Institut für Jugendforschung; sabine_strobl@de.rolandberger.com

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