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Mutters Rezepte und gesunde Küche im Trend

Drei von vier Deutschen sind der Meinung, sie seien gute oder sehr gute Köche. Fast jeder Dritte steht mit Begeisterung vor dem Herd. Gut jedem Zweiten macht das Kochen zumindest gelegentlich Spaß. Nur 16 Prozent sehen die Sorge ums leibliche Wohl eher als eine lästige Pflicht an. Deutlich häufiger als in den letzten Jahren stehen Fleischgerichte wie beispielsweise Braten auf den Speiseplänen der Deutschen. Während im Jahr 2003 63 Prozent der Haushalte mindestens einmal wöchentlich Fleischgerichte zubereitet haben, sind es in diesem Jahr schon 69 Prozent. Dies ist möglicherweise das Ergebnis der abflauenden Nachwirkung der BSE-Krise. Fischgerichte werden ebenfalls vermehrt gekocht: In 30 Prozent der Haushalte - im Jahr 2003 waren es 28 Prozent - kommt einmal pro Woche Fisch auf den Tisch. Auch der Ofen ist in den deutschen Küchen wieder etwas häufiger in Gebrauch. Während im Jahr 2003 insgesamt 29 Prozent der Befragten angaben, mit Begeisterung zu backen, sind es jetzt 33 Prozent. Insbesondere Brot, Brötchen und Muffins werden vermehrt zubereitet.
 
Der Trend zu gesunder Ernährung auch im Jahr 2005 weiter verstärkt. Mittlerweile schätzen 68 Prozent der Deutschen (2003: 63 Prozent) frische Lebensmittel und lehnen industriell gefertigte Zutaten und Fertiggerichte ab. Gut jeder zweite Haushalt kocht mit fettarmen Zutaten. Ebenso viele bereiten ihre Gerichte nährstoffschonend zu. 42 Prozent der Deutschen ziehen es darüber hinaus vor, ihr Kochprogramm wieder auf altbewährte Rezepte, wie man sie von Muttern kennt, zu konzentrieren. Die heimischen Hobbyköche sind deswegen weniger experimentierfreudig. Sie greifen wieder mehr auf von ihnen erprobte Rezepte zurück, bei denen sie sich sicher sind, dass sowohl die Zubereitung als auch der Ernährungswert ihren gesundheitlichen Ansprüchen entspricht. Allerdings bleiben die Speisepläne weiterhin abwechslungsreich. Fast drei von vier der befragten Haushalte geben an, auf eine ausgewogene Kost zu achten.
Quelle: GfK AG; www.gfk.de

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