ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Editor's Pick


My home is my castle - Die neue Wohlfühlwelt

Nach der Jahrtausendwende zeichnet sich in der gesamten westlichen Welt ein Wandel von der Erlebnisgesellschaft zur Wohlfühlgesellschaft ab. Für die Deutschen wird das Wohlfühlen in den eigenen vier Wänden immer wichtiger. Um glücklich und zufrieden zu sein, genügt 68 Prozent der Bevölkerung schon ein Fernseher, 40 Prozent legen Wert auf ein Radio,46 Prozent benötogen eine Zeitung und 47 Prozent fühlen sich mit einem guten Essen zu Hause wohl. Selbst der eigene Garten macht mit 40 Prozent der traditionellen Urlaubsreise (41 Prozent) noch Konkurrenz. Nicht das ganz große Glück, sondern eher die kleinen Glücksmomente des Lebens in einer entspannten, störungsfreien Atmosphäre: Stimmung, Harmonie, Geborgenheit sind Garanten dafür, dass man unbeschwert leben und sich über manche schönen Augenblicke einfach freuen kann. Partner (52 Prozent), Kinder und Familie (48 Prozent) sowie nette Nachbarn (33 Prozent) gehören inmitten medialer Vielfalt vom Fernseher bis zur Stereoanlage dazu.
 
Wenn es um das ganze persönliche Wohlbefinden geht, hat offensichtlich auch die Emanzipation ihre natürlichen Grenzen. Männer und Frauen leben in zwei verschiedenen Alltagswelten: Bei Frauen steht nach wie vor die häusliche Atmosphäre mit dem entsprechenden Ambiente ganz obenan. Im Vergleich zu den Männern legen sie deutlich mehr Wert auf eine schöne Wohnung: Von der Badewanne (+15) bis zur Gartenpflege (+6), vom Telefon (+8) bis zu netten Nachbarn (+9). Im Vergleich zu den Frauen fühlen sich Männer erst richtig wohl, wenn sie von technischem Spielzeug umgeben sind und sich ganz auf das Auto (+14) und die Stereoanlage (+9) konzentrieren können. Der ´Neue Mann’ ist selbst im 21. Jahrhundert noch eine Legende, die ´Neue Frau’ offensichtlich auch. Wenn es um das ganz persönliche Wohlfühlen geht, stoßen zwei Gefühlswelten aufeinander. Lediglich beim Radiohören und Zeitunglesen gleichen sich die Geschlechter in ihrer Lebensweise weitgehend an. Aber schon beim Bücherlesen driften sie wieder auseinander (w: 45 Prozent - m: 31 Prozent).
Quelle: BAT Freizeit-Forschungsinstitut; info@bat.de

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email