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Mystery Shopping: Qualität nimmt ab

Motivationsgründe für Mystery Shopper (Quelle: Mysterypanel)  

 Motivationsgründe für Mystery Shopper (Quelle: Mysterypanel)

Laut Mystery Shopper Monitor 2013 ist das Auftragsvolumen bei Testkäufen erneut gestiegen. Besonders auffällig ist allerdings, dass Vorbereitungsart und -intensität der beauftragenden Marktforschungsinstitute und Testkundenagenturen zum Teil erheblich variieren und sich insgesamt weiter verschlechtert haben: Gut 47 Prozent der Testkäufer werden lediglich schriftlich vorbereitet, ohne dass ihr Verständnis der Bewertungsgrundlage von den Instituten überprüft wird. Insofern ist nicht gewährleistet, dass in allen Mystery Shopping-Projekten die erforderlichen Gütekriterien Reliabilität (Zuverlässigkeit) und Validität (Gültigkeit) sorgfältig beachtet werden.
 
Neben dem Themenbereich Aufgabenvorbereitung wurde die Vergütung der Tester abgefragt: Mystery Shopper erhielten 2012 rund 19 Euro pro Stunde. Allerdings erhielt jeder Fünfte weniger als 10 Euro Stundenlohn. Bei anspruchsvollen Studien in Banken und Versicherungen erhielten 45 Prozent der Mystery Shopper lediglich einen Stundenlohn von weniger als 15 Euro.
 
Der „Mystery Shopper Monitor 2013“  von Dr. Grieger & Cie. Marktforschung ist die vierte Fortsetzung einer unter 1.600 Testkunden durchgeführten Umfrage, die Aspekte wie Vorbereitungs- und Durchführungsqualität, Vergütung sowie Zusammenarbeit zwischen Testkäufern und Marktforschungsinstituten untersucht.
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