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NSA für Deutsche unbedeutend

©  Markus Vogelbacher  / pixelio.de 

 © Markus Vogelbacher / pixelio.de

Trotz anhaltender positiver Zahlen vom Arbeitsmarkt wird die Liste der politischen Probleme von arbeitsmarktpolitischen Themen beherrscht: So nennen 20 Prozent der Befragten spontan Arbeitslosigkeit und Mindestlohn als das gegenwärtig wichtigste politische Problem in Deutschland.
 
Damit verknüpft ist die Sorge um die Folgen der Eurokrise, die für 17 Prozent im Focus stehen. Rund 12 Prozent sorgen sich um die fehlende soziale Gerechtigkeit in Deutschland. Weitere Themen, die die Befragten ungestützt nennen, rangieren im unteren Prozentbereich, wie die Folgen der Energiewende (6%), der Zuzug von Ausländern (5%), die Bildungspolitik (4%) und die Sorge um die Altersversorgung (4%). Und ganz weit abgeschlagen ist der Abhörskandal um den amerikanische Geheimdienst NSA, der nur einem Prozent der Befragten als wichtigstes Problem erscheint.
 
Während jedem vierten CDU-Anhänger spontan überhaupt kein drängendes politisches Problem einfällt (24%, SPD: 15%), sieht jeder fünfte SPD-Sympathisant das Thema soziale Gerechtigkeit (21%) und gut jeder zehnte das Thema Eurokrise (13%) als primäres Polit-Problem. Themen, die zwar auch bei den CDU-Anhängern ganz oben stehen, aber mit umgekehrten Prioritäten: Eurokrise (23%), soziale Gerechtigkeit (12%).
 
Auch beim Thema Arbeitsmarkt und Mindestlohn wird von den SPD-Anhängern (26%) ein größerer Handlungsbedarf der Politik gesehen als bei Anhängern der Union (16%).
 
An der anhaltenden Beliebtheit der CDU/CSU hat sich wenig geändert. Wären nächsten Sonntag Bundestagswahlen, kämen CDU/CSU unverändert auf 41 Prozent, die SPD käme auf 26 Prozent der Stimmen. Die Grünen können sich leicht um einen Prozentpunkt verbessern (10%). Die Alternative für Deutschland würde wie zuvor den Einzug in den Bundestag schaffen (5%), während die FDP an der fünf-Prozent-Hürde scheitern würde (4%) Linke (9%) und Piraten (2%) blieben in der Wählergunst unverändert.
 
Für Ipsos Demokratiepuls wurden vom 14.10. bis 26.10.13 730 Wahlberechtigte in Deutschland telefonisch befragt.
Nähere Informationen zu Ipsos finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: Ipsos GmbH

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