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Nachhilfe boomt!

Nachhilfe hat in Deutschland weiterhin Konjunktur. Nach einer jetzt vorgelegten Studie hatte oder hat knapp ein Viertel aller Schülerinnen und Schüler im Laufe ihres Lebens Nachhilfe in einem Schulfach. Dabei ist Nachhilfe gleichermaßen gang und gäbe bei Kindern aller Schularten, egal ob Jungen oder Mädchen. Und wer in den Genuss der extra Stunden kommt, den erwarten im Schnitt zwei Stunden gezielter Nachhilfeunterunterricht in speziellen Fächern oder vier Stunden Hausaufgabenhilfe – nach der Schule. Nachhilfe ist somit auch Ergänzung zur Betreuung der Kids bei berufstätigen Eltern und Alleinerziehenden.
 
Am meisten hakt es in Mathematik, so die Feststellung. Über die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen, die Nachhilfeunterricht nehmen, hat Mathenachhilfe. Ein Drittel braucht Nachhilfe in Englisch, gefolgt von Deutsch, Französisch, Physik, Latein und Chemie. Dabei gibt es deutliche Geschlechtsunterschiede.
 
Mädchen brauchen im Vergleich zu Jungen mehr Nachhilfe in Mathematik, in der Deutsch-Nachhilfe sitzen umgekehrt mehr als doppelt soviel Jungen wie Mädchen. Auch zwischen den Schularten (Gymnasium, Realschule, Hauptschule) gibt es Unterschiede in der Häufigkeit, mit der Nachhilfe in den grundlegenden Fächern in Anspruch genommen wird. So nehmen Gymnasiasten deutlich weniger Nachhilfe in Deutsch als Real- oder Hauptschüler. Schüler der Realschule brauchen außerdem öfter Nachhilfe in Englisch als diejenigen in der Hauptschule oder dem Gymnasium.
 
Unterrichtet wird meist von einem Lehrer, oft ist für den Nachhilfeunterricht aber auch ein Student oder ein Mitarbeiter eines Nachhilfeinstituts engagiert. Der Erfolg kann sich dabei sehen lassen. 70 Prozent der Kinder geben an, ihre Leistungen hätten sich durch den Nachhilfeunterricht verbessert. Einer der Gründe dafür könnte in der Motivation der Schüler liegen. Denn auch wenn in erster Linie der Anstoß für den Nachhilfeunterricht von den Eltern kommt, so geht doch gut ein Drittel der Schüler aus eigener Motivation zum Zusatzunterricht.
Quelle: IJF Institut für Jugendforschung;
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