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Neue Rechtschreibung bleibt unerwünscht

Die Rechtschreibreform, die im Juli 1996 offiziell für Deutschland beschlossen wurde, stößt nach wie vor in der Bevölkerung auf Widerstand. Mehr als jeder zweite (56 Prozent) bezeichnet sich als Gegner dieser Reform. Die Zahl an Befürwortern war von Anfang an minimal (10 Prozent) und hat in den Jahren, die seitdem ins Land gegangen sind, nicht einen einzigen Prozentpunkt hinzugewonnen.
 
Häufiger geworden ist allenfalls das Schulterzucken, mit dem auf die demoskopische Frage nach der Rechtschreibreform reagiert wird. 1997 sagten 20 Prozent der Befragten: "Die Reform ist mir egal", inzwischen sagt das in West und Ost jeder dritte (33 Prozent). Nur 25 Prozent der Deutschen im Alter ab 16 Jahren haben sich bis heute nach eigenen Angaben auf die neue Rechtschreibung umgestellt. 13 Prozent tragen sich mit der Absicht, das irgendwann künftig zu tun. Aber die große Mehrheit (57 Prozent) sieht keinen Grund, sich in Zukunft auf die neuen Regeln der Rechtschreibung einzustellen.
 
Umgestellt haben sich vor allem die Jüngeren, die zum großen Teil noch in der Schule sind oder in den zurückliegenden Jahren als Schüler mit der neuen Rechtschreibung konfrontiert wurden. Die ältere Generation dagegen denkt gar nicht daran, ihre bisher praktizierte Reformverweigerung aufzugeben. Die Frage, ob man die Rechtschreibreform wieder rückgängig machen soll, bejahte die Hälfte der Bevölkerung (Westen 49 Prozent, Osten 50 Prozent) – und nur 29 Prozent haben sich in den vergangenen sechs Jahren mit der neuen Regelung irgendwie abgefunden und meinen, man sollte die neue Rechtschreibung beibehalten.
Quelle: Institut für Demoskopie Allensbach; info@ifd-allensbach.de

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