ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Editor's Pick


Neues Vaterbild in Österreich

© Jörg Kleinschmidt / pixelio.de 

 © Jörg Kleinschmidt / pixelio.de

Knapp die Hälfte der Österreicher ist sich ziemlich sicher: die Vaterrolle, also die Art wie sich ein Mann heutzutage um seine Kinder kümmert, unterscheidet sich grundlegend von der in den 1970er-Jahren, ein Viertel vertritt diese Auffassung sogar sehr stark. Personen mit Kindern im Haushalt sind dabei noch stärker von dieser neuen Rolle der Männer überzeugt, ebenso Frauen über 45 Jahre.


Auf die Nachfrage, welche Aspekte sich vor allem gewandelt haben, zeigt sich ein klarer Faktor: Die Väter kümmern sich heutzutage mehr um ihre Familien als früher. Das persönliche Engagement des Mannes für das eigene soziale Umfeld wird vor allem von männlichen Befragten besonders häufig angeführt. Zudem zeigt sich auch die häufigere Erwerbstätigkeit der Frauen als besonders beeinflussend auf diese Rolleninterpretation, gefolgt von der stärkeren Mitarbeit im Haushalt.

Das Idealbild des österreichischen Mannes (Quelle: IMAS International) 

 Das Idealbild des österreichischen Mannes (Quelle: IMAS International)

Ein Mann sollte generell nach Meinung der Bevölkerung drei zentrale Eigenschaften aufweisen: unbedingte Treue, gute Kenntnis in Geldfragen und Verständnis für die Wünsche der Partnerin. Den Mann als Hauptverdiener und Ernährer der Familie sehen nur noch 37 Prozent, dass er bestimmt, was in der Familie geschieht sogar nur 14 Prozent. Auffallend: Unter den Männern sind im Gegensatz zu den Frauen im Idealbild die Treue und die sensible, mitfühlende Art unterdurchschnittlich, dagegen als typisch männlich geltende Eigenschaften wie beispielsweise seine Ängste nicht zu zeigen überdurchschnittlich ausgeprägt.

Von Frauen hingegen wird idealerweise erwartet, dass sie viel von der Haushaltsführung verstehen, unbedingt treu sind und eine ausgleichende Wirkung bei Familienstreitigkeiten haben. Auch das Idealbild der Frau wird von männlichen und weiblichen Personen deutlich unterschiedlich zusammengesetzt: Der größte Unterschied ist aktuell bei der Interessensverwirklichung und in der ausgleichenden Wirkung festzustellen.

Das sind Ergebnisse einer bevölkerungsrepräsentativen Face-to-Face Befragung von 1.000 Österreichern ab 14 Jahren, die von IMAS International zwischen dem 15. und 30. Mai 2014 durchgeführt wurde.
Nähere Informationen zu IMAS International finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email