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Non-Profit-Organisationen fördern?

© Marcel Klinger / PIXELIO 

 © Marcel Klinger / PIXELIO

In Zeiten knapper Kassen stellt sich die Frage, ob Non-Profit-Organisationen weiterhin Fördergelder oder Subventionen erhalten sollen. Doch um dies entscheiden zu können, muss die Frage beantwortet werden, ob eine bestimmte Non-Profit-Organisation einen Mehrwert erzeugt, der der gesamten deutschen Volkswirtschaft dienlich ist.

Um den Mehrwert zu ermitteln, griff TNS Infratest Business Intelligence auf eine Methode zurück, die von den Nobelpreisträgern Kenneth Arrow und Robert Solow 1993 entwickelt wurde. Am Beispiel der Technischen Informationsbibliothek (TIB), Hannover, einer bund- und länderfinanzierten Einrichtung, wandte TNS die so genannten „Contingent-Valuation“-Methode an. Mit dem Verfahren ist der Leitungsebene öffentlich finanzierter Einrichtungen ein Instrument an die Hand gegeben, den Nutzen von Non-Profit-Organisationen auf empirisch gesicherter Basis in Geldwerten zu quantifizieren.

64 Millionen Euro, das wäre der Schaden, der der deutschen Volkswirtschaft mindestens entstünde, würde die Finanzierung einer der weltweit größten technischen Bibliotheken durch das Land Niedersachsen und den Bund eingestellt werden. Das bedeutet in anderen Worten, dass die TIB bei einem jährlichen Fördervolumen von insgesamt 23 Millionen Euro aus jedem öffentlich in sie investierten Euro 3,80 Euro generiert. Mit dem Förderbetrag erwirtschaftet die TIB also 87 Millionen Euro für die deutsche Wissenschaftsgesellschaft. Die Kunden bestätigen, dass ihnen die TIB 3,8 Mal so viel wert ist, wie sie an Kosten verursacht.

Nähere Informationen zu TNS Infratest finden Sie auch online im p&a Handbuch der Marktforschung.
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