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Nur wenige Deutsche interessieren sich für die Herkunft einer Marke

Eine weltweite Studie zum Erfolg von Marken zeigt: Obwohl die Mehrzahl der Befragten stolz auf ihre nationale Identität ist, interessieren sich nur 21 Prozent der Deutschen für die Herkunft einer Marke. Häufig kennen die Verbraucher das Herkunftsland einer Marke überhaupt nicht. 67 Prozent der Befragten nehmen beispielsweise an, dass Opel in deutscher Hand sei, obwohl der Automobilhersteller bereits seit 1929 zum U.S.-amerikanischen Konzern General Motors gehört. Und sogar 80 Prozent glauben, dass Beck’s eine deutsche Marke ist, obwohl diese zur belgischen InBev Gruppe zählt.
 
Wenn es um die erfolgreiche Performance einer Marke geht, ist eine Frage jedoch viel entscheidender als Herkunft oder Eigentum: Wie gut ist die Marke in die nationale Kultur eingebettet? Denn den globalen Verbraucher gibt es nicht. Werte und Wünsche von Konsumenten sind von Land zu Land mitunter sehr verschieden. Um eine starke, kulturübergreifende Markenbindung aufzubauen, müssen nationale Gepflogenheiten berücksichtigt werden. Ein Beispiel für eine Marke, die auf diese Weise seit vielen Jahren Erfolg hat, ist McDonald’s. Während Markenname, Logo und Farbgebung über alle Märkte hinweg weltweit gleich sind, bietet die Fastfood-Kette auf einzelne Regionen zugeschnittene Angebote: So gibt es in Brasilien, der Türkei und in China einen Lieferservice, in Deutschland bietet das Schnellrestaurant Bier und in Indien wird auf Rindfleisch verzichtet.
 
Das sind Ergebnisse einer aktuellen Millward Brown Stuie zum weltweiten Erfolg von Marken. Die internationale Studie wurde 2007 durchgeführt. Zu den beteiligten Ländern zählten Deutschland, UK, USA, Brasilien, Mexiko, Indien, Russland und China. Für jede Nation wurden weibliche und männliche Fokusgruppen im Alter von über 16 Jahren befragt.
Quelle: Millward Brown; www.millwardbrown.com

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