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Nutzung von Zeitungen und Zeitschriften

Zeitungen sind vor allem im Abo stark (© Martina Friedl / pixelio.de) 

 Zeitungen sind vor allem im Abo stark (© Martina Friedl / pixelio.de)

Zeitungen und Zeitschriften erfreuen sich trotz Internet nach wie vor großer Beliebtheit: 91,4 Prozent der über 14-Jährigen in Deutschland nutzen Publikumszeitschriften und die Gesamtreichweite aller gedruckten Tageszeitungen fällt trotz massiver Nutzung ihrer Websites gegenüber Vorjahr nur um 1,9 Prozentpunkte auf jetzt 64,7 Prozent.

Die Tageszeitung kann täglich 45,5 Millionen Leser verzeichnen. Die höchste Reichweite verzeichnen dabei die regionalen Abozeitungen. Sie werden täglich von deutlich mehr als der Hälfte der Bevölkerung gelesen (51,6 Prozent), Kaufzeitungen von einem Fünftel (19,5 Prozent) und überregionale Abozeitungen von 5,3 Prozent der über 14-Jährigen.

Das vielfältige Zeitschriftenangebot in Deutschland spiegelt sich auch in der Nutzung wider: Im Durchschnitt liest jeder Befragte pro Erscheinungsintervall 3,3 verschiedene Zeitschriften. Im Weitesten Leserkreis (WLK), also in den letzten 12 Erscheinungsintervallen (bei wöchentlichen Titeln z.B. innerhalb von 12 Wochen) werden durchschnittlich 8,6 unterschiedliche Zeitschriften genutzt.

Nach wie vor ist Zeitschriftennutzung fast altersunabhängig: Am stärksten werden Magazine zwar von den 40- bis 49-Jährigen (92,2 Prozent Reichweite) und den 60- bis 69-Jährigen (92,7 Prozent) gelesen. Aber auch die Nutzung der am wenigsten lesenden Alterszielgruppen – 70 Jahre und älter sowie 14- bis 19-Jahre – liegt nur 0,7 respektive 1,6 Prozentpunkte unter der Durchschnittsnutzung.

Die Entwicklung der einzelnen Zeitschriftengattungen: Programmzeitschriften bleiben trotz einer Vielzahl von Online- und App-Angeboten und damit einhergehenden leichten Reichweitenverlusten die mit Abstand meistgenutzte Zeitschriftengattung. Sie werden von 60,3 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren gelesen (ma 2013 Pressemedien I: 62,6 Prozent). Im Ranking der Top-Zeitschriftengattungen folgen auf Platz zwei die aktuellen Zeitschriften und Magazine zum Zeitgeschehen mit einer Reichweite von 44,4 Prozent (zuvor: 45,7 Prozent). Stabil oder mit leichten Reichweitengewinnen zeigen sich in der aktuellen ma 2013 Pressemedien II unter anderem das Segment der 14-täglichen Frauenzeitschriften (7,6 Prozent), die Wohn- und Gartenzeitschriften (11,6), die Do-it- yourself-Titel (1,8) sowie die Eß-Zeitschriften (7,8 Prozent Reichweite).

Dies sind Ergebnisse der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) zu Reichweiten von Tageszeitungen und Zeitschriften.
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