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OTC-Wachstum legt eine Pause ein

Die Wachstumsdynamik von freiverkäuflichen Arznei- und Gesundheitsmitteln in Apotheken, Lebensmittelhandel inkl. Aldi und Drogeriemärkten hat im Verlaufe des ersten Halbjahres 2009 nachgelassen: Der OTC-Gesamtmarkt bewegte sich in Umsatz und Absatz bis Juni nur auf Vorjahresniveau und erreichte mit 664 Mio. verkauften Packungen ein Umsatzvolumen von 3,7 Mrd. Euro.
 
Verursacht wurde dies durch eine deutlich schwächere Entwicklung im zweiten Quartal (Umsatz: -2,5%; Absatz: -3,8%). Das in den ersten drei Monaten vor allem durch rezeptfreie Grippe- und Erkäl-tungsmittel angetriebene Wachstum wurde dabei von April bis Juni durch anhaltende frühlingshafte/frühsommerliche Schönwetterperioden gebremst, die den langen winterlichen Erkältungs- und Grippewellen ein Ende setzten. Damit sank auch der Bedarf an entsprechenden OTC-Produkten.
 
Zu den Wachstumssegmenten zählten zwar auch im zweiten Quartal 2009 noch Grippemittel, Schnupfensprays und Halsschmerzmittel; sie verbuchten allerdings meist nur noch leichte Zuwächse. Mit Beginn der wärmeren Jahreszeit rückten dagegen in den Vertriebsschienen außerhalb der Apotheke Gesundheitsmittel für Haut, Haare, Nägel verstärkt ins Verbraucherinteresse; sie entwickelten sich im zweiten Quartal sehr positiv. Hierfür gaben die Verbraucher zwischen April und Juni 13,4 Mio. Euro aus – das entspricht einem Plus von etwas über zwei Prozent; die Zahl der verkauften Packungen nahm um zehn Prozent zu.
 
Nicht unberührt blieb auch der Gesamtmarkt Pharma- & Healthcare von den Entwicklungen im zweiten Quartal. Bedingt durch Rückgänge sowohl bei den eingelösten Kassenrezepten und den Privatrezepten wie auch im OTC-Bereich, er-reichte der Gesamtmarkt mit 9,3 Mrd. Euro und 455 Mio. verkauften Verpackungen knapp den Umsatz des Vorjahrsquartals bei einem Absatzminus von 3,5%.
 
Das sind die Ergebnisse eine aktuellen Auswertung von The Nielsen Company von MarketTrack.
Quelle: The Nielsen Company; www.nielsen.com

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